Kaunas zu Gast in Oberfranken

Bayreuth (08.02.2018) - Bereits seit 2002 arbeiten die IHK für Oberfranken Bayreuth und die Industrie-, Handels- und Handwerkskammer in Kaunas/Litauen im Rahmen europäischer Projekte zusammen.

War es zuerst das Netzwerk der Euro-Info-Center, sind beide seit 2008 Partner im weltweit größten Beratungsnetzwerk für kleine und mittlere Unternehmen, dem Enterprise Europe Network. Von Anfang an war die gegenseitige Vermittlung von Kooperationspartnern für Unternehmen ein Schwerpunkt dieser Zusammenarbeit. Gewandelt haben sich die Anfragen. Waren es zu Beginn vor allem oberfränkische Unternehmen, die nach Zulieferern oder Vertriebspartnern in den baltischen Staaten suchten, sind es nun zunehmend litauische Unternehmer, die Abnehmer für ihre Produkte und Dienstleistungen gewinnen möchten. Sie waren bisher bevorzugt im skandinavischen Raum aktiv, orientieren sich nun stärker nach Deutschland.  

Maschinenbau und Elektroindustrie stark in Litauen

Auch in der zweitgrößten Stadt Litauens hat sich ein industrieller Wandel vollzogen. Traditionelle Branchen wie die Textil- und Möbelindustrie sind weitgehend abgewandert. Im Maschinenbau und der Elektronikindustrie haben Innovationen Einzug gehalten. Gestützt werden diese durch ein breites Spektrum an wissenschaftlichen Einrichtungen. Zunehmend entwickeln sich auch unternehmensbezogene Dienstleistungen und der IT-Sektor. Die Angebote reichen von elektronischer Leittechnik für Parkhäuser über LED-Technik, Einrichtungen für Großküchen  und Orthopädietechnik bis hin zu Lebensmitteln.

Edmundas Cylikas, Manager in der Abteilung International der IHHK Kaunas, der schon mehrfach zu Gast in Bayreuth war,  und Cornelia Kern, Projektleiterin Enterprise Europe Network der IHK für Oberfranken Bayreuth, arbeiten intensiv zusammen, um Unternehmen aus beiden Regionen neue Geschäftsmöglichkeiten zu eröffnen.

Mehr darüber erfahren Sie auf der Webseite EEN-Bayern sowie in den Erfolgsgeschichten.