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Fünf Tipps für die Übersetzersuche

München (05.05.2014) - Der Bedarf an Übersetzungsleistungen steigt jährlich um schätzungsweise 10 Prozent. Das spüren auch der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ) und insbesondere sein Landesverband im wirtschaftlich starken Bayern.

Mit dem Bedarf steigen die Anfragen, wie und wo der passende Übersetzungsdienstleister in Bayern zu finden ist. Die Recherche nach dem geeigneten Anbieter kann zeitaufwändig sein. Wer im Internet nach einem Übersetzer sucht, hat die Qual der Wahl. Der BDÜ Landesverband Bayern hat deshalb fünf Tipps für die Übersetzersuche und den ersten Kontakt zusammengestellt:

 

  1. Der Übersetzer sollte für den Beruf qualifiziert sein. Das heißt, er sollte über eine entsprechende Ausbildung oder nachweislich mehrjährige Berufserfahrung verfügen. Dieser Aspekt ist von großer Bedeutung, da die Berufsbezeichnung nicht geschützt ist.
  2. Expertenwissen ist auch beim Übersetzen gefragt. Wenn ein Fachtext zu übersetzen ist, sollte der Übersetzer auf dieses Fachgebiet spezialisiert sein. Handelt es sich zum Beispiel um die Übersetzung eines Geschäftsberichts, ist ein Fachübersetzer für Wirtschaft und Finanzen die richtige Wahl.
  3. Es ist ratsam, einen Übersetzer frühzeitig zu beauftragen. Eilaufträge sind in der Regel deutlich teurer.
  4. Geht es darum, ein Angebot anzufordern, ist es sinnvoll den zu übersetzenden Text an den Übersetzer zu schicken. So kann er den Aufwand realistisch einschätzen.
  5. Liegen mehrere Angebote vor, sollte nicht allein der Preis entscheiden, sondern auch die Qualifikation des Anbieters.
Mehr Tipps finden Sie im Infoblatt rechts im Anhang. Wer Zeit sparen möchte, kann für die Suche nach einem Übersetzer die Mitgliederdatenbank des BDÜ Landesverbandes Bayern unter www.bdue-bayern.de nutzen. Darin stehen die Kontaktdaten von über 1.400 Dolmetschern und Übersetzern in Bayern – für mehr als 40 Sprachen und 400 Fachgebiete. Über die Eingabe der Postleitzahl lässt sich schnell ein Übersetzer in der Nähe finden. Da alle Mitglieder für die Aufnahme in den Verband ihre Qualifikation für den Beruf nachweisen mussten, sind in der Datenbank nur qualifizierte Sprachexperten verzeichnet. Die Recherche in der Online-Datenbank ist kostenfrei.