Erneuerbare Energien im Ausland: Chancen für deutsche Unternehmen

Berlin (17.08.2017) - Im Rahmen des Renewable-Energy-Solutions-Programms (RES) 2017/2019 hat die deutsche Energie-Agentur dena elf neue Referenzprojekte in Auslandsmärkten gestartet.

Die erste Meilensteinplanung für die neue Programmrunde ist bereits abgeschlossen. Das große Interesse an der Teilnahme am RES-Programm zeigt, dass die deutsche Erneuerbare-Energien-Branche weiterhin stark auf Export setzt.

Vier Pilotanlagen in Afrika, je zwei in Nordamerika, Südamerika und Asien sowie ein europäisches Stromvermarktungsprojekt

E-Mobility wird in der neuen Runde des dena-RES-Programms eine bedeutende Rolle spielen: In Ecuador und Indien sind jeweils Projekte zur Etablierung solarer Mobilität geplant, und auch im Rahmen eines Photovoltaik-Projekts auf Kuba soll Elektromobilität umgesetzt werden. Mit Batteriespeichern kombinierte Photovoltaikanlagen sollen als Referenzen in Simbabwe, Ghana, Vietnam, Madagaskar und im Senegal deutschen Unternehmen den Start ins Auslandsgeschäft erleichtern. Eine solare Trocknungsanlage in Chile, ein Wasserkraftprojekt in Kanada und ein virtuelles Kraftwerk für den Zielmarkt Italien.

Projekte verwirklichen

Das dena-Renewable-Energy-Solutions-Programm bietet deutschen Unternehmen der Erneuerbare-Energien-Branche die Gelegenheit, an repräsentativen Standorten im Ausland Referenzprojekte zu verwirklichen - und sich damit attraktive Zielmärkte zu erschließen. Die dena hat das RES-Programm ins Leben gerufen, gefördert wird es vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) im Rahmen der Exportinitiative Energie. Die nächste Bewerbungsrunde ist für das erste Quartal 2018 geplant.

Weitere Informationen:

dena-RES-Programm

Quelle: Ixpos Newsletter