Belgien: Erhöhung der LKW-Maut über 3,5 Tonnen

Bonn (10.01.2018) - Zu Jahresbeginn 2018 verteuern sich in Belgien die Mauttarife für Fahrzeuge, wenn sie inklusive Anhänger ein Gewicht von 3,5 Tonnen übertreffen.

Die Lkw-Mauttarife und –strecken legen die drei autonomen Regionen Flandern, Wallonien und die Hauptstadtregion Brüssel in ihrem jeweiligen Gebiet fest. Entscheidend für die Tarife sind in ganz Belgien nach Angaben von Germany Trade & Invest GTAI zum einen das zulässige Gesamtgewicht und zum anderen die Umweltverträglichkeit des Fahrzeuges. Dabei zahlen Nutzfahrzeuge von 3,5 bis 12 Tonnen am wenigsten und Lkw ab 32 Tonnen am meisten. Innerhalb dieser Größenordnungen ist der Preis wiederum am geringsten für Modelle, die die Euronorm 6 erfüllen. Das Kilometergeld steigt dann bis zu den Tarifstufen 0 bis 2 schrittweise.

Besonders teuer in Wallonien

Die Maut verteuert sich in allen belgischen Regionen, besonders jedoch in Wallonien. Zu beachten ist auch, dass sich der von der Betreibergesellschaft Viapass angegebene Tarif in Wallonien noch zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer versteht. Darüber hinaus gibt es einen eigenen Mauttarif für das Brüsseler Zentrum. Dieser ist in allen Kategorien nochmals teurer als auf den Autobahnstrecken. Verstöße gegen die Entrichtung der Maut werden mit Strafen von bis zu 1.000 Euro geahndet.GTAI hat hier eine Übersicht über die Gebühren nach Regionen, zul. Gesamtgewicht und Euronorm zusammengestellt.

Quelle: GTAI