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Exportbericht China

Kompletter Exportbericht zum Download (PDF) - Stand Mai 2010

Inhalt:

- ALLGEMEINE INFORMATIONEN
- WIRTSCHAFTSINFORMATIONEN
- AUSSENHANDEL
- CHINA
- AUSSENHANDEL MIT DEUTSCHLAND
- DEUTSCHLAND - CHINA
- AUSSENHANDEL MIT BAYERN
- BAYERN - CHINA
- INFORMATIONEN ZUR GESCHÄFTSABWICKLUNG UND MARKTBEARBEITUNG

  • Landes- und Geschäftssprache
  • Maße und Gewichte
  • Normen
  • Zahlungskonditionen
  • Vertriebswege
  • Bonitätsauskünfte
  • SICHTVERMERK FÜR CHINESISCHEN GESCHÄFTSPARTNER
  • Forderungseintreibung
  • e-trade-center (www.e-trade-center.com)
  • Ausschreibungen

- INFORMATIONEN ZUM ZOLL UND AUSSENHANDEL

  • Zoll
  • Begleitpapiere für den Warenversand
  • Verpackungsvorschriften, Markierungen, Ursprungsbezeichnungen

- RECHTSINFORMATIONEN

  • Vertreterrecht
  • Patent-, Marken- und Musterrecht
  • Wechsel- und Scheckrecht
  • Eigentumsvorbehalt
  • Devisenrecht
  • Steuern in China
  • Bestimmungen für Montagearbeiten
  • Konkursrecht
  • Prozessrecht
  • Schiedsgerichtsbarkeit
  • Firmengründung durch Ausländer
  • Wholly Foreign Owned Enterprises (WFOE)
  • Arbeitsrecht
  • Lizenzvergabe
  • German Centres

- INFORMATIONEN FÜR GESCHÄFTSREISEN
- ANSCHRIFT
- ADRESSEN
- DEUTSCHES GENERALKONSULAT SHANGHAI
- DEUTSCHES GENERALKONSULAT HONG KONG
- LOKALE VERKEHRSMITTEL
- HOTELPREISE
- REISETIPPS
- TELEFAX
- ERGÄNZENDE AUSKÜNFTE

Auszüge:

WIRTSCHAFTSINFORMATIONEN
Unter weitgehendem Einsatz marktwirtschaftlicher Prinzipien (nach eigener Definition betreibt die chinesische Regierung ein „sozialistisches Wirtschaftssystem mit marktwirtschaftlicher Prägung“), erreichte China seit Beginn der „Reform- und Öffnungspolitik“ (1979) eine beeindruckende Wirtschaftsdynamik. Mit einem durchschnittlichen Wachstum von 10% gelang es der Volksrepublik ihr Bruttoinlandsprodukt (BIP) alleine in den letzten zehn Jahren mehr als zu verdreifachen. Mit einem Rekordwachstum von 13% verdrängte China 2007 Deutschland von Rang drei der größten Volkswirtschaften der Welt und steht seither in seiner wirtschaftlichen Leistung nur noch hinter den USA und Japan.
Der steile wirtschaftliche Aufschwung der Volksrepublik wurde jedoch durch die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise, besonders durch die schlechte Auftragslage in Europa und den USA, Ende 2008 und im ersten Halbjahr 2009 erheblich gebremst. Im ersten Quartal 2009 erreichte das Wirtschaftswachstum mit 6,1% seinen niedrigsten Wert seit zehn Jahren. Auch andere Wirtschaftsindikatoren, wie der Außenhandel und die ausländischen Direktinvestitionen schrieben besonders im ersten Halbjahr 2009 rote Zahlen. Infolge verzeichnete die Industrieproduktion starke Rückgänge und führte zu Firmenschließungen und erhöhter Arbeitslosigkeit.

AUSSENHANDEL
Chinas Volkswirtschaft ist eng mit der Weltwirtschaft verflochten, wobei dem Außenhandel eine zentrale Rolle zukommt Auch 2009 hat China den dritten Platz der größten Handelsnationen der Welt innebehalten. Aufgrund der globalen Wirtschaftskrise hat der chinesische Außenhandel an Dynamik verloren, jedoch weniger als die anderen großen Industrienationen. Mit Exporten im Wert von 1.202 Mrd. USD konnte sich China vor Deutschland (1.121 Mrd. USD) an die Spitze der weltweit größten Exportnationen setzen.

AUSSENHANDEL MIT DEUTSCHLAND
Die deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen haben sich mit atemberaubendem Tempo zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. 1972 exportierten deutsche Unternehmen Waren für gerade 270 Mio. Dollar nach China, im Jahr 2009 betrugen die deutschen Ausfuhren nach China nach Angaben des statistischen Bundesamtes 36,5 Mrd. Euro; die deutschen Einfuhren aus China 55,4 Mrd. Euro. Seit 2002 ist China nach den USA und noch vor Japan der zweitwichtigste deutsche Exportmarkt außerhalb Europas: Deutschland ist mit Abstand Chinas größter Handelspartner in Europa und steht in der Rangfolge der weltweiten Handelspartner Chinas auf Platz sechs (ohne Hongkong und Taiwan auf Platz vier).
Deutsche Unternehmen verkaufen hauptsächlich Maschinen und Anlagen, elektrotechnische Produkte und Spezialgeräte sowie Kraftfahrzeuge nach China. Deutschland importiert vor allem elektrotechnische Erzeugnisse, Spielwaren, Textilien, Bekleidung sowie Maschinen und Anlagen.

INFORMATIONEN ZUR GESCHÄFTSABWICKLUNG UND MARKTBEARBEITUNG
Die Geschäftsbeziehungen mit China können verschiedene Formen haben: Handelsvertretung, Direktexport, Kooperation mit einem Distributor oder Importeur, Gründung eines Repräsentanzbüros zur Unterstützung des lokalen Vertriebspartners, Gründung einer „Niederlassung“ (als Joint Venture oder 100%-Tochter), Lizenzvergabe und Franchiseverträge sind mögliche Vertriebswege in der Volksrepublik China.
Die Art des Vertriebskanals wird bestimmt von der gesetzlichen Investitionspolitik (Provisions and Catalogue for Directing Foreign Investment) sowie von Produkt, Kunden und Geschäftsumfang. Während ausländische Investitionen bis zu Chinas WTO-Beitritt am 11. Dezember 2001 praktisch nur im Produktionsbereich möglich waren, wird inzwischen auch der Dienstleistungsbereich für ausländische Unternehmen/Investoren immer weiter geöffnet. Seit Mitte 2004 können Joint Ventures und seit Ende 2004 auch WFOEs eine Außenhandelsberechtigung erhalten. Ebenfalls schrittweise geöffnet wurden bzw. werden die Bereiche Personalvermittlung, Tourismus, Film und Medien, Buchhandel, Finanzdienstleistungen, Logistik etc.
Die Rahmenbedingungen für ausländische Investitionen (ADI) in China werden durch die am 1.4.2002 in Kraft getretenen Bestimmungen „Provisions on Directing Foreign Investment“ und den am 1. Januar 2005 in neuer Fassung in Kraft getretenen Catalogue for Directing Foreign Investment (“Guidance Catalogue”) gebildet.
Weiter gibt es einen Catalogue of Industries in Central and Western China Favourable to Foreign Investment (“Western Catalogue”), welcher Projekttypen benennt, die für die Entwicklung Zentral- und Westchinas von besonderem Interesse sind. Der „Western Catalogue“ wurde Ende 2008 revidiert. Die neue Fassung trat mit 01.01.2009 in Kraft.

Vertriebswege
Zur Herstellung einer erfolgreichen Geschäftsverbindung ist in China zusätzlich zum üblichen Schriftverkehr mit den chinesischen Abnehmern ein Besuch sowie die laufende Kontaktpflege zu empfehlen. Zunehmende Bedeutung kommt der Kontaktaufnahme über Fachausstellungen und der Abhaltung von Symposien zu. Als Vertreter sollen insbesondere bereits in China etablierte Repräsentanzen internationaler Unternehmen in Betracht gezogen werden.
Chinesische Unternehmen (auch Privatpersonen) bieten sich vermehrt selbst als Vertreter an. Mi Ausnahme von Gütern, die zentral beschafft werden, ist in China eine zunehmende Zersplitterung in regionale Märkte erkennbar, d.h. den (oft von Hongkong bearbeiteten) Süden, den Mittelteil (mit Shanghai als Zentrum) sowie Nordchina. Deshalb sollte eine Vertretung nur regional vergeben werden. Gerade beim Vertrieb von technischen Produkten gibt es manchmal unrealistische Preis-vorstellungen bzw. muss abgeklärt werden, ob der Abnehmer das Produkt tatsächlich finanzieren kann oder nur an einer Präsentation neuester Technologien interessiert ist. Manchmal verhandelt der chinesische Abnehmer gleichzeitig mit mehreren Lieferanten und legt sich erst im letzten Moment definitiv für einen Lieferanten fest. Im Projektgeschäft ist generell mit hohen Vorlaufkosten zu rechnen.

Kompletter Exportbericht zum Download (PDF) - Stand Mai 2010

Stand Mai 2010

Grundlage der Exportberichte sind die AWO-Länderreporte, die freundlicherweise von ADVANTAGE AUSTRIA zur Verfügung gestellt wurden. ADVANTAGE AUSTRIA ist die Außenwirtschaftsorganisation der Wirtschaftskammer Österreich.
Die Überarbeitung erfolgte durch das AUSSENWIRTSCHAFTSZENTRUM BAYERN (AWZ).

Herausgeber, Medieninhaber (Verleger) und Hersteller: AUSSENWIRTSCHAFT ÖSTERREICH (AWO)
Wiedner Hauptstraße 63, Postfach 150, 1045 Wien,
Redaktion: AWO-Publikationen, Telefon: 05 90 900-4321, 4214, Telefax: 05 90 900-255,
E-Mail: awo.publikationen@wko.at, Internet: http://wko.at/awo
Die Unterlage zu dieser Veröffentlichung stellte die zuständige Außenhandelsstelle zur Verfügung.
Hinweis: Im Sinne einer leichteren Lesbarkeit werden geschlechtsspezifische Bezeichnungen nur in ihrer männlichen Form angeführt.
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