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Fokus auf… Finnland

Helsinki - Die finnische Wirtschaft hat in den letzten Jahrzehnten einen tiefgreifenden Strukturwandel durchgemacht. In den fünfziger Jahren noch eine Agrarnation hat Finnland in außerordentlich kurzer Zeit den Übergang zur Dienstleistungsgesellschaft vollzogen.

Rund zwei Drittel der Beschäftigten sind im Dienstleistungssektor tätig. Gleichwohl ist es immer noch die Industrie, von deren Entwicklung die Wirtschaftskraft des Landes abhängt. Die Industrie erwirtschaftet auch rund 85 Prozent der finnischen Exporterlöse.

Wichtigster Industriezweig ist die Metall- und Elektroindustrie, die für rund die Hälfte der Industrieproduktion und auch der Ausfuhren verantwortlich ist. Insbesondere der Elektroniksektor hat beachtliche Exporterfolge erzielen können. Den finnischen Unternehmen kommt hierbei das ausgezeichnete Bildungsniveau und die hohe Aufgeschlossenheit der Finnen für neue Technologien zugute.
Die weltweite Wirtschaftskrise hat Finnland gut überstanden. Nach einem kräftigen Produktionseinbruch in 2009 erhöhte sich das reale Bruttoinlandsprodukt in 2010 um 3,1 Prozent. Im laufenden Jahr 2011 soll sich das Wirtschaftswachstum weiter beschleunigen und 4 Prozent reichen. Die konjunkturelle Belebung dürfte auch im Jahr 2012 anhalten, für das ein Wachstum um 3 Prozent prognostiziert wird.
 
Gestützt wird der Aufschwung vom Export und von den Investitionen. Als wichtigster Lieferant von Investitionsgütern bieten sich daher gerade auch für die deutsche Industrie in naher Zukunft blendende Absatzchancen auf dem finnischen Markt. Erleichtert werden Geschäfte mit finnischen Unternehmen dadurch, dass Finnland als einziges nordeuropäisches Land der Eurozone angehört.
(Text: Bernd Fischer, AHK Finnland)
 
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