Von Land zu Land zu Land, von Markt zu Markt - REITER MASCHINEN

Hohenbrunn (23.09.2009) - Die Firma Reiter Maschinen aus Hohenbrunn bei München sieht die vor Kurzem zu Ende gegangene Internationale Maschinenbaumesse im tschechischen Brünn als Tor zum osteuropäischen Markt.

„Wir haben wertvolle Kontakte geknüpft und sehen uns auf gutem Weg“, schätzt Maschinenbauingenieur Siegbert Reiter erste Begegnungen in Brünn mit Firmen wie „alucast“ ein. „Für uns ist diese Messe eine sehr wichtig. Von hier aus bewegen wir uns kreisförmig in die Ostmärkte“.

Messen um das Thema Metall herum sind für den Betriebsinhaber und Zimmerer Johannes Reiter immer eine reizvolle Plattform, sich mit seinen hoch spezialisierten Produkten von Land zu Land und Markt zu Markt zu schwingen. Reiter ist Spezialist für Standard – und Sondermaschinen auf dem Gebiet der Entgrat –und Kantenfrästechnik. Ein Nischenprodukt sind Drehmomentprüfstände  für Stellantriebe an Großventilen.
 
Seine Abnehmer sind Hersteller von Metall – und Kunststoffteilen in kleinen Serien und Losgrößen. Die Absatzländer sind vorwiegend Hochpreisländer. Das Auslandsgeschäft ist für das Unternehmen kein Neuland. „Wir haben schon Maschinen bis nach Malaysia verkauft und dorthin gute Kontakte geknüpft“, so Siegbert Reiter, Vater des Inhabers. „Aber unsere Produkte waren wohl für diesen Markt zu teuer“, sagt er in Brünn, wo er die Firma auf dem Gemeinschaftsstand von Bayern Handwerk International (BHI) und Bayern International repräsentiert. Für Reiter ist diese Messe auch ein Test, ob der Markt für seine Produkte schon reif ist. Auf der Brünner Messe ist die Firma mit Gleitschleifmaschinen und Trogvibratoren vertreten. Nachfrage verzeichnen in Tschechien insbesondere die Universalkantenfräsmaschinen UKF 2000 und zur Freude des Ausstellers seine Trogvibratoren. Ein Messeziel in Brünn ist vor dem Hintergrund der Sprachbarriere, einen Vertreter oder Direktvertreiber ausfindig zu machen. Reiter hat bereits in zahlreiche europäische Länder exportiert, darunter Österreich und die Schweiz. Im Focus hat er die Metallmesse in Birmingham und eine Gemeinschaftsbeteiligung in Chicago. Dies sei allerdings noch Zukunftsmusik. Der Exportanteil des Unternehmens liegt gegenwärtig bei zehn Prozent. „Unser Ziel sind 30 Prozent“, so der Maschinenbauingenieur.
 
Für die Gemeinschaftsbeteiligung an der Messe in Brünn hat sich Reiter entschieden, weil die Kosten nicht so hoch sind. Der Aufwand sei geringer. Für die Organisation habe er auch nicht viel Zeit aufbringen können. Mit der Betreuung durch BHI zeigt er sich „absolut zufrieden“. „Bayern Handwerk International hat uns bei der Organisation positiv mitgezogen. Ohne BHI hätten wir wohl so manches übersehen oder vergessen“, fasst Siegbert Reiter die Betreuung durch die Exportfördergesellschaft des bayerischen Handwerks zusammen.
 
 
Bei Fragen zur Beteiligung am bayerischen Gemeinschaftsstand wenden Sie sie bitte an Edith Böhm, Bayern Handwerk International
 
Für Auskünfte rund um das Tschechiengeschäft stehen Ihnen Günter Wagner und Miroslava Tomanová in unserer Repräsentanz in Pilsen/ Tschechien gern zur Verfügung.
 
(Verfasser: Gerhard Heegen, Bayern Handwerk International, Bild: Maschinenbauingenieur Siegbert Reiter (Bildmitte) auf seinem Messestand in Brünn im Gespräch mit den BHI-Geschäftsführern Andreas Gfall (li.) und Dr. Lothar Semper (re.).)