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Schweiz führt neues Zollrecht ein

Basel (05. Juni 2007) - Das aus dem Jahr 1925 stammende Zollrecht der Schweiz wurde vollständig überarbeitet. Es trat zum 1. Mai 2007 in Kraft.

Neue Elemente, die sich auch im EU-Recht finden, sind: die Vorausanmeldung (diese ermöglicht die Abfertigung vor Eintreffen der Waren), sowie die Abschaffung der Papierzollanmeldung. Das neue Schweizer Zollrecht enthält bereits die Möglichkeit der gegenseitigen Anerkennung von Sicherheitsstandards. Eine entsprechende Vereinbarung zwischen der EU und der Schweiz vorausgesetzt, kann dies dazu führen, dass im künftigen Warenverkehr zwischen der EU und der Schweiz keine Vorab-Anmeldefristen zu beachten sein werden. Änderungen im Verfahren ergeben sich unter anderem bei der Berichtigung und dem Rückzug der Zollanmeldung, der passiven Veredelung, beim Zolllager und Zollfreilager, der Zollschuldentstehung und der Haftung des Zollanmelders sowie der Abfertigung von Postsendungen.

Weiterführende Informationen zum neuen Zollgesetzt finden Sie auf der Internetseite der Eidgenössischen Zollverwaltung www.ezv.admin.ch/dokumentation/00474/02202/index.html?lang=de.

(Quelle: EOS-Newsletter der Handelskammer Bozen, April 2007)