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Schweden: Umsatzsteuer im Bausektor neu geregelt

Nürnberg (22. Oktober 2007) - Schweden hat eine gesetzliche Neuregelung bei der Umsatzbesteuerung von Bauleistungen eingeführt.

Kern der Reform ist die Anwendung des Reverse - Charge Verfahrens, also die Umkehrung der Steuerschuldnerschaft auf den Leistungsempfänger. Konkret bedeutet die Änderung folgendes: Bauleistungen, die ein Unternehmen in Schweden ausführt, sollen nunmehr grundsätzlich netto, also ohne Umsatzsteuer, in Rechnung gestellt werden. Dies kann auch eine Registrierungspflicht des Auftraggebers bei Einkauf von Bauleistungen beinhalten. Auch bei der Umsatzsteuerrückerstattung gibt es Änderungen für ausländische Bauunternehmen. Für viele in Schweden tätige deutsche Baufirmen kann eine optimierte Umsatzsteuerrückerstattung zeitliche und finanzielle Vorteile ergeben.

Die Praxis zeigt, dass die komplexe Steuerabwicklung bei vielen Firmen aufgrund fehlender Sachkenntnis zu Schwierigkeiten, Fehlern und Verlusten führt. Hilfe auf diesem Gebiet bietet die Deutsch-Schwedische Handelskammer an. Die Kammer bietet auf dem Gebiet der Fiskalvertretung, Vorsteuerrückerstattung und generellen Umsatzsteuerabwicklung praxisnahe Dienstleistungen, berät und informiert über aktuelle Regelungen, jedoch sind diese Dienstleistungen kostenpflichtig.

Kontakt: Deutsch-Schwedische Handelskammer, Umsatzsteuerabteilung, Matthias Wellhausen / Ulrike Höglund, Tel.: 0046/8/66518-39, Internet: www.handelskammer.se