Aktuelles > Erneuerbare Energien - Neue Einspeisevergütung in Spanien

Hinweis:
Diese Meldung stammt aus dem Archiv. In archivierten Meldungen sind möglicherweise nicht mehr funktionierende Links zu anderen Websites enthalten. Die Redaktion übernimmt keine Gewähr für die Funktionalität der Links.

Erneuerbare Energien - Neue Einspeisevergütung in Spanien

Nürnberg (09. August 2007) - Spanien hat die Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen geändert.

Am 26. Mai 2007 wurde das vom spanischen Industrie-, Wirtschafts- und Tourismusministerium erlassene Königliche Dekret 661/2007 veröffentlicht, das die neuen Regelungen für die Produktion elektrischer Energie und insbesondere die Einspeisevergütung enthält. Das neue Gesetz ist am 1. Juni 2007 in Kraft getreten und ersetzt damit das bisher geltende Königliche Dekret 436/2004.

Das neue Gesetz findet mit seinem Inkrafttreten auf sämtliche Photovoltaikanlagen der Gruppe b.1, d.h. auf Anlagen, die als Primärenergie die Solarenergie nutzen, automatisch Anwendung. Für Photovoltaikanlagen ist also keine Übergangsfrist vorgesehen. Bereits eingetragene Anlagen behalten ihre Eintragung, Kategorie und Leistung bei, mit der sie jeweils im zuständigen Register registriert wurden. Auf die übrigen Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien findet das Gesetz nur dann keine Anwendung, wenn diese vor dem 1. Januar 2008 in Betrieb genommen werden; es bleibt dann bei der im zuvor geltenden Königlichen Dekret 436/2004 geregelten Vergütung. Für Anlagen, die nach dem 1. Januar 2008 in Betrieb gehen, gilt sodann ebenfalls das neue Gesetz.

Das neue Gesetz behält das Wahlrecht des Energieproduzenten zwischen Verkauf der Energie zu einem regulierten Tarif oder dem direkten Verkauf auf dem Markt bei.