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China: Verschärfte Vorschriften bei Elektro-/Elektronikprodukten

München (26. Februar 2007) - Die "Measures for Administration of the Pollution Control of Electronic Information Products"

(Regeln zur Kontrolle von Umweltverschmutzungen durch elektronische Produkte) treten in China am 1. März 2007 in Kraft. Aufgrund der Vergleichbarkeit dieser Regeln mit der europäischen RoHS-(Restriction of Hazardous Substances)-Richtlinie, die in Deutschland im Elektro- und Elektronikgerätegesetz umgesetzt wurde, werden diese Measures auch als „China-RoHS“ bezeichnet.

Die chinesische RoHS regelt den Einsatz der auch in Europa betroffenen Stoffe Blei, Quecksilber, Cadmium, Chrom-IV sowie der Flammenhemmer PBB und PBDE. Betroffen sind damit alle „electronic information products“. Allerdings erhält die RoHS zum Teil schärfere Regelungen als die vergleichbare EU-Richtlinie. Außerdem behält sich die chinesische Regierung vor, zukünftig auch weitere Stoffe und Substanzen zu verbieten.

Die Implementierung der Regelungen erfolgt in zwei Stufen, nämlich zunächst durch das Inkrafttreten der Kennzeichnungs- und Informationspflichten ab dem 1. März und in der zweiten Stufe durch Stoffbeschränkungen und Zertifizierungspflichten, wobei hier der Zeitpunkt noch unbestimmt ist.

Den englischen Text der China-RoHS finden Sie hier.

Weitere Informationen erhalten Sie bei den Ansprechpartnern Ihrer IHK oder Handwerkskammer.