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40.000 neue Arbeitsplätze in Bayern durch Export

München (22. November 2007) - Bayern profitiert in hohem Maße vom weltweiten Handel.

Das zeigen aktuelle Ergebnisse der IHK/AHK-Umfrage ‚Going International 2007’, die die Bedeutung des Exports für die bayerische Wirtschaft unterstreicht. „Die Studie belegt, dass allein seit Juli 2006 durch den Export 200.000 neue Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen wurden. Für Bayern lassen sich daraus rund 40.000 neue Arbeitsplätze ableiten. Das zeigt den großen Nutzen, den der Freistaat dank seiner wettbewerbsfähigen Wirtschaft aus Globalisierung und Freihandel zieht“, so Bayerns Wirtschaftsministerin Emilia Müller.

Gerade kleine und mittlere Unternehmen nutzten immer stärker die Chancen des weltweiten Handels. Typische Mittelständler seien im Schnitt bereits auf 16 Auslandsmärkten aktiv. Selbst kleine Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis zu 500.000 Euro bearbeiteten durchschnittlich sieben Märkte im Ausland. „Die Produkte bayerischer Unternehmen sind weltweit gefragt. Auch unsere Mittelständler sind im internationalen Geschäft hervorragend aufgestellt. Durch das Auslandsgeschäft sichern sie Arbeitsplätze, Wachstum und Wohlstand in Bayern. Das ist nicht zuletzt ein Erfolg unserer offensiven Außenwirtschaftspolitik“, so Müller.

Die Wirtschaftsministerin weist darauf hin, dass neben den Auslandshandelskammern auch 20 bayerische Auslandsrepräsentanzen in Nord- und Südamerika, Japan, China, Indien, Russland, Abu Dhabi, Südafrika und vielen osteuropäischen Staaten den kleinen und mittleren Unternehmen wirkungsvoll bei der Erschließung neuer Auslandsmärkte helfen. Müller: „Das ist ein Top-Angebot für unseren Mittelstand. Ich lade alle bayerischen Unternehmen ein, es intensiv zu nutzen“.

Nach dem 13. Exportrekord im Jahr 2006 mit über 141 Mrd. Euro steuert Bayern in diesem Jahr auf den 14. Exportrekord in Folge mit voraussichtlich über 150 Mrd. Euro zu. „Die Exportquote der bayerischen Industrie im Freistaat liegt mittlerweile bei 50 Prozent. Jeder zweite Euro wird auf den Weltmärkten verdient. Jeder vierte Arbeitsplatz in Bayern hängt vom Export ab. Für Bayern ist es daher enorm wichtig, die Spitzenstellung im Export zu halten und weiter auszubauen. Wir werden daher auch zukünftig unsere offensive Außenwirtschaftspolitik fortsetzen, damit Bayern sich weiterhin erfolgreich im internationalen Wettbewerb behauptet“, so Müller.