Aktuelles > Spanien: Baustellenkontrollheft gibt es nicht mehr

Spanien: Baustellenkontrollheft gibt es nicht mehr

Nürnberg (18.01.2016) - Bei einer Entsendung nach Spanien müssen deutsche Firmen bestimmte Meldepflichten einhalten. Eine Dokumentationspflicht ist nach einer Gesetzesänderung nun weggefallen:

Das Baustellenkontrollheft, span. Libro de Visitas, ist nach Angaben von Bayern HAndwerk International bereits seit Juli 2015 nicht mehr notwendig, weder in Papierform noch elektronisch.

Bereits eröffnete Baustellenkontrollhefte müssen weiterhin aufbewahrt werden.

Andere Meldepflichten für Bau- und Ausbaubetriebe in Spanien bleiben bestehen. Wer Montagepersonal für mehr als acht Werktage nach Spanien entsendet, muss dies vor Beginn der Bautätigkeit bei der Meldebehörde für Arbeitssicherheit melden.

Darüber hinaus muss sich jedes Unternehmen bei Baustelleneinsätzen ab acht Werktagen bereits vor Tätigkeitsbeginn in das sog. Verzeichnis „Registro de Empresas Acreditadas“ REA der zuständigen Arbeitsbehörden eintragen lassen.

Um Ihren Arbeitsaufwand möglichst gering zu halten, bietet Bayern Handwerk International Handwerksbetrieben ein Dienstleitungspaket zur Abwicklung dieser Meldungen an.

Informieren Sie sich dazu im BHI-Länderleitfaden Spanien .

Information zum Libro de Visitas

Bis 2015 war es für Baufirmen bei mehr als 30 Tagen Arbeitseinsatz mit mehr als 7 Arbeitern Pflicht, für jeden Baustellenort in Spanien das sog. Libro de Visitas (Baustellenkontrollheft) auszustellen und auf der Baustelle vom Baustellenpersonal für eine Kontrolle vorzuhalten. Im Baustellenkontrollheft wurden beispielsweise Eintragungen über Unregelmäßigkeiten in Bezug auf Arbeitssicherheit oder die Baustellenschließung eingetragen. Es musste von der zuständigen Arbeitsinspektion vor Arbeitsbeginn beglaubigt werden.

Weitere Informationen:

Günter Wagner
Tel. 0911/586856-13 
g.wagner@bh-international.de

Doris Thalmeier
Tel. 089 5119 -354
d.thalmeier@bh-international.de