Aktuelles > Türkei: Zusatzzölle auf Waren der Stahlindustrie

Türkei: Zusatzzölle auf Waren der Stahlindustrie

Ankara (1.9.2015) - Das Türkische Kabinett hat mit der Bekanntmachung 2015/7749 vom 5. Juli neue Regelungen bezüglich der Zusatzzölle auf Waren der Stahlindustrie veröffentlicht.

Danach müssen bei der Einfuhr von Waren der Stahlindustrie, die in der Anlage auf der Seite 3 aufgeführt sind, Zusatzzölle in Höhe von 25 Prozent gezahlt werden.

Der Zusatzzoll beim Import in die Türkei entsteht unabhängig von der Vorlage einer ATR Warenverkehrsbescheinigung und gilt demnach auch für Waren, die sich im zollrechtlich freien Verkehr der EU/Zollunion befinden.

Maßgeblich für den eingeführten Zusatzzoll ist insofern der präferenzielle oder nichtpräferenzielle Ursprung der Waren. Betroffen sind alle Waren, die ihren Ursprung außerhalb der EU, Türkei oder in Ländern haben, mit denen die Türkei kein Freihandelsabkommen geschlossen hat. Der Nachweis des Ursprungs ist nur mit einem Ursprungszeugnis möglich.

Für diese Angaben kann die AHK Türkei trotz sorgfältiger Prüfung keine Gewähr übernehmen.

(Quelle: IHK Aschaffenburg)