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KfW-Programm zur Refinanzierung von Exportkrediten wird verlängert

Berlin/Nürnberg (29.9.2015) - Die Bundesregierung hat beschlossen, ihr Programm zur Refinanzierung von Exportkrediten bis Ende 2020 zu verlängern. Das Programm wird auch künftig von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) durchgeführt. Sie refinanziert über das Programm Kredite von Geschäftsbanken, die der Finanzierung von deutschen Exporten dienen und mit einer Exportkreditgarantie des Bundes (Hermesdeckung) abgesichert sind. Das Programm bietet eine Rückfalloption für den Fall, dass andere Möglichkeiten der Refinanzierung ausscheiden.

Der Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Matthias Machnig, erklärt hierzu: "Für deutsche Exporteure ist eine verlässliche Exportfinanzierung ganz entscheidend. Neben Hermesdeckungen unterstützt die Bundesregierung die deutsche Exportwirtschaft auch mit Finanzierungsmitteln zu marktgerechten Konditionen. Ich freue mich, dass das Programm fortgeführt wird. Wir bieten damit eine maßgeschneiderte Refinanzierungsoption, schließen Finanzierungslücken und stärken unsere Exportwirtschaft."

Das Programm zur Refinanzierung wurde im Jahr 2009 ins Leben gerufen. Bei seiner Fortführung wurde besonderes Augenmerk auf eine beihilfe- und subventionsfreie Ausgestaltung gelegt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der KfW-Bankengruppe.

Und hier erhalten Sie Auskunft zu den Hermesdeckungen und weiteren Exportabsicherungen des Bundes.

(Quelle: BMWi)