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Juncker und Moedas: EU erhöht Investitionen in Forschung

Berlin (17.03.2015) Das aktuelle Forschungsprogramm Horizont 2020 ist trotz der Umwidmung von Mitteln für die EU-Investitionsoffensive mit 40 Prozent mehr Budget ausgestattet als das Vorgängerprogramm.

Darauf wiesen Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und Forschungskommissar Carlos Moedas bei einer Konferenz der Europäischen Investitionsbank (EIB) in Berlin hin. Der Forschungshaushalt, der sich in der Förderperiode 2014 bis 2020 auf 80 Milliarden Euro beläuft, wird für das Startkapital der EU-Investitionsoffensive 2,7 Milliarden Euro beisteuern. Mit dem um 40 Prozent höheren Forschungshaushalt werde das Investitionspotential in Forschung in der EU um ein vielfaches höher sein als es in der angedachten Planungsphase war. "Es kommt mir auch sehr darauf an, dass die Forschungsgemeinschaft dies richtig versteht. Es kann ja nicht sein, dass wir den Eindruck geben – weil wir einen Investitionsplan finanzieren müssen – uns jetzt an den europäischen Forschungsausgaben vergreifen und versündigen würden", sagte Juncker.


Forschungskommissar Carlos Moedas betonte auf der EIB-Konferenz, dass die EU so viel wie nie zuvor investiert. "Wir investieren so, dass Forschung und Innovation Märkte schaffen können und Forschungsergebnisse schneller auf den Markt kommen können, sei es über Öffentliche Partnerschaften oder den Europäischen Forschungsrat." Mit einem um 40 Prozent höheren Budget als das Vorgängerprogramm sei Horizont 2020 das weltweit größte multinationale Forschungsprogramm. Der neue Europäische Fonds für strategische Innovationen wird Forschung und Innovation zusätzlich unterstützen, in dem er wie ein Hebel mehr öffentliche und private Finanzierung für innovative Projekte mit höherem Risiko schafft. Damit wird ein größerer Bereich erfasst, als Horizont 2020 alleine jemals erreicht hätte, so Moedas.


Zur Rede von Kommissionspräsident Juncker "Die neue EU-Kommission: Investieren in Wachstum und Stabilität" gelangen Sie hier, die Rede von Forschungskommissar Moedas finden Sie hier.
 

Mehr Informationen zur Europäischen Investitionsoffensive hier, zu Horizont 2020 hier.


Pressekontakt: Gabriele Imhoff, Tel.: +49 (30) 2280 2820