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Halal und koscher im unternehmerischen Produktionsprozess

Passau (03.07.2015) Die Herstellung von Lebensmitteln nach religiösen Vorgaben ist in vielen Bereichen der Lebensmittelindustrie bereits ein Thema. Das jüdische Speisegesetz und der Koran geben vor, was verzehrt werden darf und wie es hergestellt werden muss. Die Industrie stellt sich darauf ein, um neue Märkte zu erschließen oder der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden.

 

Halalkonforme Nahrungsmittel werden nicht nur in den 57 Mitgliedstaaten der Organisation für islamische Staaten OIC konsumiert. Weltweit ist ein Aufwärtstrend zu verzeichnen. Die Nachfrage nach koscheren Speisen besteht auch außerhalb des israelischen Marktes, zum Beispiel bei den rund sechs Millionen US-amerikanischen Juden sowie bei den jüdischen Gemeinschaften in Europa und Asien.

Während der Industrie für alle nötigen Lebensmittelstandards und Zertifizierungen Schulungen zur Verfügung stehen, steht man zum Thema Koscher/Halal oft alleine da. In der Regel fehlt es den Betrieben an Wissen rund um die Themen Koscher und Halal.
Das Seminar für Unternehmensvertreter aus der Lebensmittelindustriezeigt auf, dass die Einrichtungkoscherer und halalkonformer Produktionslinien kein unüberwindliches Hindernis sein muss. Die Teilnehmer werden befähigt, zu entscheiden, ob das Unternehmenin der Lage ist, den religiösen Vorgaben zu entsprechen.

Das Seminar findet am 22.09.2015 von 9.00 - 13.30 Uhr in der IHK in Passau statt. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der IHK Niederbayern.

Ansprechpartner

(Quelle: IHK Aschaffenburg)