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Food Forum USA (FDA) , Israel + Koscher

Aschaffenburg/Hannover (3.8.2015) - Die Länder USA und Israel sind interessante und wichtige Wachstumsmärkte für die deutsche Lebensmittelindustrie. Zwei Foren zur Exportförderung widmen sich diesen beiden Märkten. Während der Veranstaltung werden beide Absatzmärkte hinsichtlich ihres Martkvolumens und mögliche Chancen für die deutsche Lebensmittelindustrie beleuchtet.

Lokale Lebensmittelhändler werden aus erster Hand über Vertriebswege und besondere Vertriebsstrukturen berichten. Die speziellen und schwierigen Einfuhrvorgaben und -richtlinien für Lebensmittel in Israel wie auch in den USA - unter besonderer Berücksichtigung der FDA-Vorgaben - stehen ebenso im Fokus wie auch der Markt für "Bio/Organic" in den USA.

Zum Lebensmittelforum werden unter anderem Experten aus den staatlichen (nationalen) relevanten Zulassungsbehörden, Vertreter der Auslandshandelskammern (AHK) sowie vor Ort ansässige Importeure und Lebensmitteleinzel- und großhändler erwartet. Flankierend werden Experten des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, verantwortlich für Veterinärfragen für die Länder USA und Israel sowie Vertreter der "Food Made in Germany" für Gespräche zur Verfügung stehen. Ein Beitrag von Vertretern der EU-Kommission wird den Blick auf den Lebensmittelsektor und die Verhandlungen zum Freihandels- und Investitionsschutzabkommen TTIP zwischen der EU und den USA legen.

 

Qualitätssiegel "koscher"

Beide Länder verbindet ein starker jüdischer Bevölkerungsanteil. Das Qualitätssiegel "Koscher" bietet hier ein ganz besonders starkes Verkaufsargument. Der Workshop "Koscher im Produktionsprozess" wird pragmatisch aufzeigen, welche Anforderungen bei der Umsetzung einer Koscher-Produktion in Ihrem Produktionsprozess auf Sie warten.

Alle Experten stehen Ihnen nachmittags für Einzelgespräche zur Verfügung. Bei Interesse markieren Sie bitte Ihre gewünschten Einzelgespräche auf dem unten verlinken Anmeldeformular. Die Veranstaltung kostet 100,00 Euro (netto) und wird teilweise in englischer Sprache stattfinden.

Am 18. November findet darüber hinaus für interessierte Unternehmen das ganztägige US-Seminar "Fit for FDA" in der IHK Hannover statt.

Hohe Anforderungen bei Einfuhr in die USA

Lebensmittel in den USA unterliegen dem Gesetz zum Schutz der öffentlichen Gesundheit und zur Abwehr von "Bioterrorismus" von 2002. Dieses umfasst Vorschriften zum Schutz der USA vor Gefahren für die Lebensmittelversorgung. Zu diesen potenziellen Gefahren gehören auch Lebensmittel aus dem Ausland. Es gelten demnach besonders hohe Anforderungen an Sicherheit, Prozesse und Risikobetrachtung im Produktionsprozess und beim Import von Lebensmitteln.

Das US Department of Agriculture (USDA) und die Food and Drug Administration (FDA) zeichnen sich für die Einhaltung der Lebensmittelvorgaben, Zertifizierungen, Prüfungen, Etikettierung und für die Importregularien und –formalitäten der kompletten Lebensmittelbranche verantwortlich. Ohne deren Zustimmung können weder Lebensmittel in die USA importiert noch verkauft werden.

Im Rahmen des Seminars "Fit for FDA" wird Gisela Leon von der EAS Consulting Group mit Sitz in Virginia, USA, den Teilnehmern detaillierte Informationen - von der Vorbereitung, über Vorgaben zu Inhaltstoffen und Labelling bis hin zur Registrierung von Lebensmitteln und Additiven - an die Hand geben. Untermauert wird dies durch praktische Fallbeispiele. Die Anzahl der Seminarteilnehmer ist auf maximal 20 Personen begrenzt. Das Seminar kostet 290,00 Euro (netto) 

(Quellen: IHK Aschaffenburg/IHk Hannover)