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EU-Kommission stellt digitale Strategie vor

Brüssel (05.06.2015) Juncker, Ansip und Oettinger wollen digitalen Binnenmarkt in 16 Stufen verwirklichen.

Die Kommission hat ihre Strategie für einen einheitlichen europäischen digitalen Binnenmarkt vorgestellt, die die 28 nationalen Märkte endlich zu einem einzigen zusammenführen soll.

Ein reibungslos funktionierender digitaler Binnenmarkt könnte mit 415 Mrd. Euro jährlich zur EU-Wirtschaftsleistung beitragen und Hunderttausende neue Arbeitsplätze hervorbringen. Die heute angenommene Strategie für einen digitalen Binnenmarkt umfasst 16 zentrale Maßnahmen, die bis Ende des kommenden Jahres umgesetzt werden sollen. Sie beruht auf drei Säulen:

  • einem besseren Zugang für Verbraucher und Unternehmen zu digitalen Waren und Dienstleistungen in ganz Europa
  • den richtigen Bedingungen für florierende digitale Netze und innovative Dienste
  • der bestmöglichen Ausschöpfung des Wachstumspotenzials der digitalen Wirtschaft.

80 Prozent der Deutschen kaufen online ein, aber nur 14 Prozent kaufen in anderen EU-Ländern online ein. Grund sind Barrieren im Online-Umfeld, die den EU-Bürgern Waren und Dienstleistungen vorenthalten. Internetunternehmen und Startups können die Wachstumschancen des Online-Geschäfts nicht voll nutzen: Nur sieben Prozent der KMU sind im Auslandsgeschäft tätig.

Zum besseren Zugang zu digitalen Waren und Dienstleistungen schlägt die Kommission zahlreiche Maßnahmen vor. > Mehr.

 

(Quelle: IHK Schwaben)