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EU-Bericht: Handelsabkommen schaffen Wachstum und Arbeitsplätze

Brüssel (06.05.2015) Die EU-Kommission hat einen Bericht zu den ökonomischen Effekten von Freihandelsabkommen veröffentlicht. Freihandelsabkommen führen zu wirtschaftlichem Wachstum und schaffen Arbeitsplätze, so das Ergebnis der Untersuchung.

Am 25.03.2015 veröffentlichte die EU-Kommission ihren Bericht mit dem Titel „ Wie Handelspolitik und regionale Handelsabkommen die europäische wirtschaftliche Leistungsfähigkeit unterstützen und stärken“. 31 Millionen Arbeitsplätze hängen laut diesem Bericht von Exporten in Drittländer ab. Gemäß den Berechnung der Untersuchung führt zudem jede zusätzliche Millarde Euro an Exporten zur Schaffung von 14.000 Arbeitsplätzen in der EU.
 
Das Freihandelsabkommen mit Süd-Korea ist laut EU-Kommission ein gutes Beispiel, um den Zusammenhang von Handelsabkommen und wirtschaftlichem Wachstum aufzuzeigen. Das Freihandelsabkommen ist seit Juli 2011 in Kraft. In den ersten drei Jahren nach Inkrafttreten des Abkommens stiegen die EU-Exporte nach Korea um 35 Prozent.
 
Die EU-Kommission bewertet diese positive Entwicklung der europäischen Exporte nach Abschluss von Freihandelsabkommen als Bestätigung ihrer Handelspolitik. Auch bei erfolgreichem Abschluss der laufenden bilateralen Verhandlungen zu neuen Freihandelsabkommen (unter anderem mit den USA und Japan) geht die EU-Kommission daher von einer Steigerung der Wirtschaftsleistung der EU aus.
 
Den vollständigen Bericht der EU-Kommission zu den wirtschaftlichen Effekten von Freihandelsabkommen (23 S.) finden Sie hier.

 

(Quelle: IHK Würzburg-Schweinfurt Mainfranken)