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Erneuerbare Energien: AHK-Geschäftsreise nach Kasachstan

Berlin (5.3.2015) - Im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien, welche vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird, organisiert die Renewables Academy (RENAC) AG gemeinsam mit der Delegation der Deutschen Wirtschaft in Zentralasien (AHK) vom 1. bis 5. Juni eine AHK-Geschäftsreise zum Thema Erneuerbare Energien mit Schwerpunkt auf Photovoltaik, Windenergie und Wasserkraft.

Ziel der AHK-Geschäftsreise ist die Erschließung Kasachstans für klein- und mittelständische Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland. Sie umfasst folgende Leistungen:

- Zielmarktanalyse im Vorfeld der Reise mit detaillierten Profilen der jeweiligen Akteure aus Kasachstan
- durch die AHK organisierte individuelle Gesprächstermine mit potentiellen Partnern & Kunden aus Wirtschaft & Politik
- Präsentation Ihrer Produkte & Dienstleistungen auf der Fachkonferenz am 02. Juni 2015 in Astana

Sie tragen nur die Reise- Übernachtungs- und Verpflegungskosten vor Ort.

In Kasachstan spielte die erneuerbare Energieerzeugung bisher ­ abgesehen von einigen Kleinwasseranlagen ­ kaum eine Rolle. Dabei sind die natürlichen Potenziale für die Wind- und Solarenergienutzung hervorragend. Eng verbunden mit dem angestrebten Modernisierungskurs gibt es nunmehr Anstrengungen, auch im Bereich der Erneuerbaren Energieerzeugung den internationalen Anschluss zu schaffen.Im Sommer 2013 ist das kasachische Erneuerbaren Energiegesetz aus dem Jahr 2009 novelliert worden. Es regelt den Netzzuggang und die vorrangige Einspeisung von Strom und Wärme aus erneuerbaren Energieanlagen. 

Die Einspeisetarife sind für ausländische Investoren durchaus attraktiv und werden über 15 Jahre garantiert. Die Marktentwicklung für erneuerbare Energienutzung wird in Kasachstan aktuell noch durch staatliche Ausbauziele kontrolliert: bis 2020 soll der Anteil der erneuerbaren Stromerzeugung zunächst auf 3 Prozent steigen, bis 2030 soll sich der Anteil jedoch auf 30 Prozent erhöhen.
Das derzeitige Erneuerbaren Energiegesetz fördert insbesondere die Installation von Anlagen bis 5 kW mit einem Investitionszuschuss von bis zu 50 Prozent. Die Geschäftsreise dient besonders deutschen Firmen, die sich langfristig für den kasachischen Erneuerbaren Energiemarkt interessieren und frühzeitig dort positionieren wollen, darunter:

·         - Planer und Entwickler von Projekten zur Erneuerbaren Energieerzeugung (Wind, Solar ­ PV und kleine Wasserkraft)
·         - Komponentenhersteller von (Klein-)Windanlagen, PV-Anlagen und Kleinwasserkraftanlagen
 

Informationen zu allen Veranstaltungen der Exportinitiative Erneuerbare Energien finden Sie auf der entsprechenden Website des Bundeswirtschaftsministeriums: www.export-erneuerbare.de

Einen Überblick über die Veranstaltungen der Exportinitiative, die von der Renewables Academy (RENAC) AG organisiert werden, bekommen Sie über www.renac.de/de/aktuelle-projekte/exportinitiativen.html.

(Quelle: RENAC)