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China: Urheberrechte und Schutzmarken

Peking (2.3.2015) - Wenn Sie in China geschäftlich tätig werden wollen, spielen Urheberrechte und Schutzmarken eine große Rolle. Jedes Unternehmen kann seine Innovationen und Vermögenswerte zuverlässig schützen, wenn es sich über das in China bestehende System der Immaterialgüterrechte frühzeitig informiert.

Das chinesische System der Immaterialgüterrechte (IPR - Intellectual Property Rights) hat sich in den vergangenen 30 Jahren stark gewandelt – im vergangenen Jahr ist eine Überarbeitung des Schutzmarkengesetzes in Kraft getreten und derzeit werden zuständige IP-Gerichte eingerichtet. Obwohl sich China inzwischen den internationalen IPR-Normen annähert, gibt es weiterhin viele Aspekte, bei denen sich das chinesische System vom europäischen System unterscheidet.
 
Obwohl die in China stattfindenden Veränderungen in Bezug auf das Immaterialgüterrecht die dortige Situation an die internationalen Normen annähern und eine sicherere Geschäftsumgebung schaffen, ist das Risiko eines Diebstahls des Immaterialguts im Vergleich zu Europa noch immer beträchtlich. Dies bedeutet jedoch nicht, dass man China als Markt vermeiden sollte, sondern nur, dass die Unternehmen vorsichtiger agieren müssen – sie müssen sich vergewissern, dass sie den Wert all ihrer Immaterialgüter erkennen und einschätzen, eine klare Strategie auf Grundlage fundierter Kenntnisse des chinesischen Immaterialgüterrechtsystems verfolgen und ihre Rechte frühzeitig anmelden. Wenn die richtigen Schritte unternommen werden, kann jedes Unternehmen seine Innovationen und Vermögenswerte zuverlässig schützen.
 
Eine ausführlichere Darstellung der beiden wichtigsten Arten der Immaterialgüterrechte, die Schutzmarken und das Urheberrecht finden Sie unter diesem Link. Darüber hinaus werden die entscheidenden Aspekte herausgestellt, die man als Unternehmen berücksichtigen sollte.

(Quelle: HWK/EEN Niedersachsen)