Aktuelles > BMF-Schreiben zur Anerkennung der Ausgangsvermerke im ATLAS-Verfahren

Hinweis:
Diese Meldung stammt aus dem Archiv. In archivierten Meldungen sind möglicherweise nicht mehr funktionierende Links zu anderen Websites enthalten. Die Redaktion übernimmt keine Gewähr für die Funktionalität der Links.

BMF-Schreiben zur Anerkennung der Ausgangsvermerke im ATLAS-Verfahren

Berlin (4.2.2015) - Entsprechend beigefügtem BMF-Schreiben vom 23. Januar 2015 erkennt die Finanzverwaltung neben dem klassischen Ausgangsvermerk bzw. Alternativ-Ausgangsvermerk auch andere im IT-Verfahren ATLAS erzeugte Ausgangsvermerke als Nachweis der Umsatzsteuerbefreiung für Ausfuhrlieferungen nach § 4 Nr. 1 Buchst. a, § 6 UStG an. Dazu wird Abschnitt 6.7a UStAE eingefügt. Die Grundsätze des BMF-Schreibens gelten in allen offenen Fällen.

Es werden folgende Ausgangsvermerke, die im IT-Verfahren ATLAS durch die Ausfuhrzollstelle (AfZSt) an den Anmelder/Ausführer übermittelt werden, als Ausfuhrnachweis anerkannt:

Ausgangsvermerk auf Grund einer

  • monatlichen Sammelanmeldung nach Artikel 285a Abs. 1a ZK-DVO, soweit sich aus den begleitenden Dokumenten und aus der Buchführung die Ausfuhr der Ware eindeutig und leicht nachprüfbar ergibt,
  • nachträglichen Ausfuhranmeldung im Notfallverfahren nach Artikel 787 Abs. 2 ZK-DVO,
  • nachträglichen Ausfuhranmeldung nach Artikel 795 ZK-DVO und
  • nachträglichen Ausfuhranmeldung bei vorheriger ganz oder teilweise unrichtiger Ausfuhranmeldung.

Das BMF-Schreiben vom 23. Januar 2015 enthält Muster der oben genannten Ausgangsvermerke.

(Quelle: IHK Passau)