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Belarus baut Transitstraßen aus: Investitionen in Mautstraßen

Minsk (25.03.2015) Belarus will bis 2020 rund 1.200 Kilometer Fernstraßen und Brücken mit einer Länge von 2.210 Meter erneuern oder neu bauen. Das osteuropäische Land kündigte zudem an, sein Mautstraßennetz 2015 um 300 Kilometer zu erweitern.

Internationale Geber wie die EBRD und die Weltbank signalisieren Unterstützung beim Ausbau der Verkehrswege. Belarus hat bereits im Januar 2015 mit der Weltbank einen Kreditvertrag über 250 Millionen US-Dollar zwecks Erneuerung der Fernstraße M6 Minsk - Grodno unterzeichnet.

Belarus hat für die kommenden fünf Jahre die Sanierung und den Bau von 1.160 Kilometer Staatsstraßen und 2.210 Metern Brücken und Überführungen angekündigt. Ein entsprechendes Programm beschloss die belarussische Regierung Ende Dezember 2014. Das Staatsprogramm zur Entwicklung und zum Unterhalt von Autostraßen für den Zeitraum 2015 bis 2019 legt darüber hinaus fest, dass knapp 520 Kilometer Straßen im ländlichen Räumen erneuert und an internationale Standards angepasst werden sollen.

Des Weiteren sieht das Straßenbauprogramm die Errichtung eines zweiten Stadtrings um die Hauptstadt Minsk und die Erneuerung und Reparatur aller Brücken vor. Besonders hervorgehoben werden die Anwendung modernster Straßenbautechnologien und das Modell der öffentlich-privaten Partnerschaft (PPP).

 

(Quelle: iXPOS)