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Bayerns Außenhandel floriert

München (23.11.2015) Exporte in den ersten neun Monaten um knapp sechs Prozent und Importe um über sieben Prozent gewachsen.

Die bayerische Wirtschaft exportierte in den ersten neun Monaten 2015 Waren im Wert von 133,4 Milliarden Euro, 5,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach vorläufigen Ergebnissen weiter berichtet, importierte sie zeitgleich Waren im Wert von 119,8 Milliarden Euro (+7,3 Prozent). 55,1 Prozent der Ausfuhren wurden in die EU-Länder versandt (Einfuhren: 59,2 Prozent), davon gingen wiederum 33,7 Prozent aller Ausfuhren in die Länder der Euro-Zone (Einfuhren: 34,8 Prozent). – Im September 2015 exportierte Bayerns Wirtschaft Waren im Wert von 16,3 Milliarden Euro (+4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat) und importierte Waren im Wert von 14,2 Milliarden Euro (+5,6 Prozent).

 

Nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik exportierte die bayerische Wirtschaft in den ersten neun Monaten 2015 Waren im Wert von knapp 133,4 Milliarden Euro, dies sind 5,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. In die EU-Mitgliedsstaaten wurden Waren im Wert von fast 73,5 Milliarden Euro geliefert (+8,9 Prozent), darunter wurden Waren im Wert von gut 44,9 Milliarden Euro in die Euro-Länder ausgeführt (+5,4 Prozent). Im ersten Dreivierteljahr 2015 importierte Bayerns Wirtschaft Waren im Wert von über 119,8 Milliarden Euro (+7,3 Prozent). Waren im Wert von gut 70,9 Milliarden Euro bezog sie aus den Ländern der Europäischen Union (+7,1 Prozent), Waren im Wert von nahezu 41,8 Milliarden Euro führte sie aus den Ländern der Euro-Zone ein (+3,5 Prozent).

 

(Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik)

 

Die höchsten Exportergebnisse erzielte Bayerns Wirtschaft in den ersten neun Monaten 2015 im Handel mit den USA (17,0 Milliarden Euro; +17,9 Prozent), dem Vereinigten Königreich (11,7 Milliarden Euro; +23,7 Prozent) und China (11,0 Milliarden Euro; 11,6 Prozent). Die wichtigsten Importländer Bayerns waren Österreich (11,1 Milliarden Euro; -0,5 Prozent), China (10,9 Milliarden Euro; +19,9 Prozent) und die Vereinigten Staaten (8,9 Milliarden Euro; +22,1 Prozent).

 

Die höchsten Exportwerte meldete Bayerns Wirtschaft in den ersten neun Monaten 2015 für „Personenkraftwagen und Wohnmobile“ (28,0 Milliarden Euro; +7,3 Prozent), für „Maschinen“ (20,8 Milliarden Euro; +2,3 Prozent) und für „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ (10,6 Milliarden Euro; +1,6 Prozent). Die bedeutendsten Importgüter waren „Maschinen“ (12,6 Milliarden Euro; +3,2 Prozent), „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ (9,4 Milliarden Euro; +1,7 Prozent) und „Erdöl und Erdgas“ (8,6 Milliarden Euro; -22,6 Prozent). Im September 2015 erzielte Bayerns Wirtschaft ein Exportvolumen von knapp 16,3 Milliarden Euro (+4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat) und ein Import-volumen von rund 14,2 Milliarden Euro (+5,6 Prozent).