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Außenwirtschaft von A bis Z: Heute A wie AKA - Ausfuhrkredit-Gesellschaft

Nürnberg (20.8.2015) - Die Ausfuhrkredit-Gesellschaft mbH (AKA) mit Sitz in Frankfurt ist eine Konsortialbank zur Exportfinanzierung.

Die AKA stellt mittel- und langfristige Handels- beziehungsweise Exportfinanzierungen, Refinanzierungen und Risikoübernhamen zur Verfügung. Die Gesellschafter der Spezialbank sind 19 deutsche Banken, sie fungiert somit als Sekundärmarktinstitut und unterstützt die Gesellschafter bei Handelsfinanzierungen. Bei der AKA gilt somit das Hausbankprinzip.

Die MIttel zur Exportfinanzierung stammen aus verschiedenen Plafonds. Zu den Finanzierungsinstrumenten gehören Besteller- und Lieferantenkredite und die vom Bund gedeckten Exportforderungen deutscher Exporteure. Liefergebundene Bestellerkredite - also an einen Kunden eines deutschen Unternehmen im Ausland - werden auch als CIRR-Kredite (CIRR = Commercial Interest Reference Rate) ausgegeben. Diese Mittel speisen sich aus dem ERP-Sondervermögen des Bundes (European Recovery Program), quasi der Fortführung des Marshall-Plans.

CIRR-Kredite stehen zur Verfügung für deutsche Lieferungen und Leistungen an ausgewähle (Entwicklungs-)Länder, sie haben subventiionierte, zinsgünstige Festsätze und eine Hermes-Deckung. Neben der AKA vergibt nur die staatliche KfW solche CIRR-Kredite.

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