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Peru - EU: Vorläufige Anwendung des Handelsübereinkommens

Nürnberg (27.02.2014) - Ab dem 01.03.2013 wird das Handelsübereinkommen zwischen der EU und Peru vorläufig angewandt.

Das Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union und ihren Mitgliedsstaaten einerseits sowie Kolumbien und Peru andererseits wird laut Mitteilung im Amtsblatt (EU) Nr. L 56 für Peru ab dem 01.03.2013 vorläufig angewandt.

Die Ursprungsregelungen, die für die Gewährung der gegenseitigen Zollpräferenzen erfüllt sein müssen, finden Sie im Anhang II des Abkommens (S. 2099 ff.).

Zum Nachweis der Ursprungseigenschaft dienen Warenverkehrsbescheinigungen EUR.1 und Ursprungserklärungen auf Rechnung, Lieferschein oder einem anderen Handelspapier.

Quelle: www.zoll.de

Weitere Informationen finden Sie unter:
Mitteilung im Amtsblatt (EU) Nr. L 56 vom 28.02.2013

Handelsübereinkommen zwischen der Europäischen Union und ihren Mitgliedsstaaten einerseits sowie Kolumbien und Peru andererseits, veröffentlicht im Amtsblatt (EU) Nr. L 354 vom 21.12.2012. 

Eine Besonderheit des Abkommens ist die diagonale Ursprungskumulierung, wonach neben der Kumulierung zwischen der EU, Kolumbien und Peru auch Vormaterialien mit Ursprung in Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua, Panama, Venezuela oder einem Mitgliedsstaat der Andengemeinschaft, der nicht Vertragsteil des Abkommens ist, als Vormaterialien mit Ursprung eingestuft werden (Art. 3 Anhang II). Art. 4 Anhang II erweitert unter noch den Kreis um weitere zentralamerikanische, südamerikanische und karibische Länder, mit denen unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls eine Kumulierung möglich ist.