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Import: Papiergestützte Empfängerlisten bis 31.10.2015 möglich

München (08.04.2014) - Die Möglichkeit zur Abgabe von Zollanmeldungen bei Wareneinfuhren aus Drittländern nach Deutschland mithilfe von papiergestützten Empfängerlisten wurde letztmalig bis zum 31.10.2015 verlängert.

Die deutsche Zollverwaltung informiert auf ihrer Internetseite, dass nach dem 31.12.2015 Zollanmeldungen mit papiergestützten Empfängerlisten für Wareneinfuhren aus Drittländern nach Deutschland nicht mehr angenommen werden können.

Bisher können in Deutschland bei Zollanmeldungen zur Überführung in den zoll- und steuerrechtlich freien Verkehr ohne steuerbefreiende Lieferung (Verfahrenscode 40) sogenannte papiergestützte Empfängerlisten bei Sammelsendungen verwendet werden. Im Feld 8 (Empfänger) der Zollanmeldung wird dabei „Verschiedene“ eingetragen und ein Verzeichnis der Empfänger in Papierform beigefügt.

Diese Möglichkeit war allerdings zeitlich befristet bis zur Anwendung des Modernisierten Zollkodexes (MZK) und wurde jetzt letztmalig bis zum 31.10.2015 verlängert.

Da auch in Artikel 6 des Unionszollkodexes vorgesehen ist, dass Zollanmeldungen grundsätzlich in elektronischer Form abzugeben sind, muss daher auch die Einfuhrabfertigung zwingend auf elektronische Verfahren umgestellt werden. Mit einer nochmaligen Firstverlängerung kann deshalb nicht gerechnet werden.