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Einfuhr: Autonome Handelspräferenzen für ukrainische Waren

Nürnberg (29.04.2014) - Die EU gewährt seit dem 23.04.2014 einseitig Handelspräferenzen für die Einfuhr von Waren mit Ursprung in der Ukraine. Sie umfassen die Abschaffung und Senkung von Zöllen sowie Zugang zu Zollkontingenten.

Mit Verordnung (EU) Nr. 374/2014 vom 16.04.2014 gewährt die EU bis zum Inkrafttreten oder der vorläufigen Anwendung des Assoziierungsabkommens, längstens jedoch bis zum 01.11.2014 autonome Handelspräferenzen für Waren mit Ursprung in der Ukraine. Für den Fall, dass die Verordnung vor dem 01.11.2014 außer Kraft tritt, erfolgt eine entsprechende Bekanntmachung im Amtsblatt der EU.

Für den Ursprungserwerb der in den Anhängen der Verordnung genannten Waren sind die Regelungen der Artikel 97 x bis 123 sowie Anhang 15 der ZK-DVO maßgeblich.

Als Nachweis der Präferenz gilt die EUR.1 oder die Ursprungserklärung auf der Rechnung. Außerdem müssen die Waren unmittelbar von der Ukraine in die Europäische Union befördert werden. Die Datenbank WuP-online der deutschen Zollverwaltung wird zeitnah angepasst.

Wichtige Informationen im Internet:
- Voraussetzungen für die Inanspruchnahme der Präferenzregelung (s. Artikel 2 der Verordnung)
- Informationen vom Zoll

(Quelle: Außenwirtschafts-Newsletter der IHK Niederbayern)