Aktuelles > Auftakt für EU-Forschungsprogramm Horizont 2020 in Deutschland: Europäisches Engagement von Forschern gefordert

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Auftakt für EU-Forschungsprogramm Horizont 2020 in Deutschland: Europäisches Engagement von Forschern geforder:

Berlin (04.02.2014) - EU-Forschungskommissarin Máire Geoghegan-Quinn hat gemeinsam mit Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und dem EU-Abgeordneten Herbert Reul das neue Forschungsprogramm "Horizont 2020" in Deutschland gestartet.

"Von Hannover bis Düsseldorf, von Stuttgart bis Dresden und natürlich in Berlin habe ich gesehen, wie Deutschlands Talent für Wissenschaft und Innovation dafür gesorgt hat, dass die Wirtschaft in Europas härtester Wirtschaftskrise bestehen konnte", sagte Geoghegan-Quinn vor Vertretern aus Politik, Forschung und Wirtschaft.

Die Stärke der deutschen Wirtschaft sei ein Beweis dafür, dass es sich auszahlt, Reformen anzupacken und in die wichtigsten Wachstumsbeschleuniger zu investieren: Bildung, Forschung und Innovation. Das neue Programm Horizont 2020 sei ein Paradigmenwechsel in der europäischen Förderung von Forschung und Innovation: Mit dem Programm solle die Forschung Ergebnisse liefern, die das Leben der Menschen verbessern. Es sei einfacher, eine Finanzierung zu beantragen und an Projekten teilzunehmen. Außerdem sei Horizont 2020 kohärenter: Erstmals bringe das Programm alle europäischen Fördermaßnahmen für Forschung und Innovation unter ein Dach und fördere Projekte von der Idee bis hin zum innovativen Produkt.

Von den deutschen Forschern, die allein aus dem vergangenen Forschungsrahmenprogramm 6,5 Mrd. Euro erhalten haben, forderte die EU-Kommissarin ein partnerschaftliches Engagement in Europa. "Ich erwarte von den deutschen Organisationen, dass sie eine wichtige und aktive Rolle spielen, vor allem als professioneller Partner und Wissensvermittler in Team- und Twinning-Aktionen", sagte sie.

Mehr Informationen zum neuen Forschungsprogramm finden Sie hier.

(Quelle: Vertretung der EU-Kommission in Berlin)