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Aigner: Wirtschaftsgespräche in Wien

Wien (20.03.2014) - Ihre erste Auslandsreise führt Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner nach Österreich. In Begleitung einer Expertendelegation reist Aigner heute zu zweitägigen Gesprächen nach Wien.

„Unser Nachbarland Österreich bleibt weltweit der wichtigste Handelspartner für bayerische Unternehmen“, sagt Aigner. Mit ihrem Besuch wolle sie die Bedeutung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Nachbarländern unterstreichen und an die gute Zusammenarbeit auf politischer Ebene anknüpfen, so die Ministerin.

Aigner wird die österreichischen Bundesminister Sebastian Kurz (Äußeres) und Reinhold Mitterlehner (Wirtschaft) treffen. Außerdem spricht sie mit dem Generalsekretär der österreichischen Industriellenvereinigung, Christoph Neumayer, und dem Vizepräsidenten der Wirtschaftskammer Österreich, Dr. Hans Jörg Schelling, über die Möglichkeiten einer verstärkten Kooperation.
 
Beim Treffen mit Wirtschaftsminister Mitterlehner sowie Vertretern der österreichischen Energiewirtschaft wird es vor allem um die Zukunft der Energieversorgung gehen. Mit dem Energieversorger VERBUND werden Fragen des zukünftigen Strommarktdesigns diskutiert.
 
Österreich und Bayern arbeiten im Energiebereich eng zusammen. Im Mai 2012 unterzeichneten Bayern und Österreich eine „Gemeinsame Erklärung zur Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Energieversorgung“. Österreichische Unternehmen sind beim Umbau der Energieversorgung in Bayern bereits aktiv. So betreibt z.B. die österreichische VERBUND AG vierzehn Wasserkraftwerke am Inn. Staatsministerin Aigner: „Ich begrüße das Engagement österreichischer Unternehmen in die bayerische Energieinfrastruktur. Dies ist auch ein Zeichen dafür, dass der Energiesektor Gewinne verspricht, wenn der ordnungsrechtliche Rahmen steht. Ich will alles daransetzen, diesen weiter zu verbessern und marktwirtschaftlich zu gestalten.“
 
Bayern und Österreich pflegen traditionell enge politische und wirtschaftliche Beziehungen. Seit 2007 ist Österreich beim Handelsvolumen ungeschlagen vor China, den USA und Italien wichtigster Partner Bayerns weltweit. Das Handelsvolumen beträgt über 28 Mrd. Euro. Rund 6.500 bayerische Firmen unterhalten Geschäftsbeziehungen mit Österreich. Rund 600 von ihnen sind vor Ort mit Niederlassungen vertreten, fast 100 haben Produktionsstätten errichtet.