Aktuelles > Aigner: „Internationalisierung der bayerischen Wirtschaft eine der großen Zukunftsherausforderungen für Bayern“

Hinweis:
Diese Meldung stammt aus dem Archiv. In archivierten Meldungen sind möglicherweise nicht mehr funktionierende Links zu anderen Websites enthalten. Die Redaktion übernimmt keine Gewähr für die Funktionalität der Links.

Aigner: „Internationalisierung der bayerischen Wirtschaft eine der großen Zukunftsherausforderungen für Bayern“

München (11.02.2014) - Bayern ist einer der leistungsfähigsten Wirtschaftsstandorte der Welt. Der Außenhandel ist ein sehr wichtiges Standbein der bayerischen Wirtschaft.

Weitgehend gesättigte Inlandsmärkte und hohe Kosten bei der Entwicklung von Hightech-Produkten bedeuten, dass bayerische Unternehmen auch auf Auslandsmärkten aktiv sein müssen. Um die bayerischen Unternehmen bei der Erschließung von Auslandsmärkten zu unterstützen, ist der Freistaat Bayern in über 20 Ländern, die für die bayerische Exportwirtschaft wichtig sind, mit eigenen Auslandsbüros vertreten. Hierzu gehören beispielsweise China, Brasilien, Japan, Indien, Russland, die USA oder die Vereinigten Arabischen Emirate. „Unsere Auslandsrepräsentanten sind gerade für kleine und mittlere bayerische Unternehmen die erste Anlaufstelle im Ausland. Sie beraten die Firmen bei Fragen zum Markteinstieg und unterstützen sie beim Aufbau von Geschäftsbeziehungen. Damit erleichtern wir bayerischen Unternehmen den Schritt in vielversprechende und bedeutende Absatzmärkte. Wir dürfen nicht vergessen, dass unsere Industrie jeden zweiten Euro im Ausland verdient.“, so Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner anlässlich des Jahrestreffens der bayerischen Auslandsrepräsentanten, das in diesem Jahr vom 11.02.2014 bis 14.02.2014 in München stattfindet.

Aigner: „Die 2013 gegründeten Repräsentanzen in Chile und am südchinesischen Standort Shenzhen haben im ersten Jahr hervorragende Aufbauarbeit geleistet. In den Ländern Südamerikas sehe ich einen hohen Bedarf an Technologie und Infrastruktur, in Südchina ein steigendes Potenzial für unsere mittelständischen Unternehmen für Bayern als Investitionsstandort und nicht zuletzt auch für das Reiseland Bayern.“

Die Repräsentanzen leisten nicht nur einen wichtigen Beitrag zur bayerischen Außenwirtschaftsförderung. Sie betreiben auch aktiv Standortmarketing für Bayern. Zusammen mit der Ansiedlungsagentur ‚Invest in Bavaria’ tragen sie ganz erheblich dazu bei, den Freistaat als internationalen Wirtschaftsstandort zu profilieren. „Sie gewinnen potenzielle Investoren im Ausland und betreuen sie von den ersten Expansionsüberlegungen bis hin zur Ansiedlung in Bayern“, erklärt Aigner.