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Wohin mit der Sozialversicherung?

Wien (07.03.2013) - Mit der Frage, inwieweit die soziale Absicherung grenzüberschreitend tätiger Personen gewährleistet ist und wo die Sozialversicherung zu entrichten ist, beschäftigt sich eine neue Veröffentlichung der Deutschen Handelskammer in Österreich.

Aufgrund der ständig voranschreitenden Globalisierung, sind Arbeitnehmer immer häufiger in zwei oder mehreren Mitgliedstaaten der EU tätig. Teilweise sind sie sogar gleichzeitig bei verschiedenen Arbeitgebern angestellt. Denn nicht nur die internationalen Unternehmen unterhalten geschäftliche Beziehungen europa- bzw. sogar weltweit, sondern auch immer mehr mittelständische bis kleine Unternehmen wagen den Schritt ins Ausland. In diesem Zusammenhang stellt sich regelmäßig die Frage, inwieweit die soziale Absicherung grenzüberschreitend tätiger Personen gewährleistet ist und wo dieSozialversicherung zu entrichten ist. Hinsichtlich dieser sozialen Absicherung hat es durch die Verordnung (EU) Nr. 465/2012, die ab dem 28.06.2012 Anwendung findet, umfangreiche Neuerungen gegeben.
 
Dank der gleichen Sprache übertragen gerade die im süddeutschen Raum angesiedelten Unternehmen oftmals einem Außendienstmitarbeiter die Betreuung Deutschlands und Österreichs und gehen dabei manchmal fast gedankenlos davon aus, dass die Sozialversicherungsabgaben ihres Mitarbeiters immer im Wohnsitzstaat (hier: Deutschland) bleiben.Warum das nicht unbedingt so sein muss und welcher Staat das Recht auf die Sozialabgaben hat, wenn ein Mitarbeiter in mehreren Ländern tätig ist, und was der europäische Gesetzgeber hierzu sagt, zeigt der Artikel zum Thema: „Arbeiten im In- und Ausland: Wohin mit der Sozialversicherung?", der rechts im Downloadbereich zur Verfügung steht.