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Rohstoffpartnerschaft mit Mongolei auf gutem Weg

Ulan Bator (10.05.2013) - Die Deutsch-Mongolische Regierungsarbeitsgruppe in Ulan Bator hat die Zusammenarbeit beider Länder im Rohstoff-, Industrie- und Technologiebereich weiter vorangebracht.

Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Dr. Bernhard Heitzer, und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gudrun Kopp, führten Gespräche mit hochrangigen mongolischen Regierungsvertretern.

Staatssekretär Dr. Heitzer: „Die Rohstoffpartnerschaft mit der Mongolei ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung unserer Rohstoffstrategie. Mit den Partnerschaften wollen wir unsere Partnerländer bei einer nachhaltigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung unterstützen. Rohstoffe sind eine unverzichtbare Grundlage für die industrielle Produktion und Wertschöpfung und damit Motor für  Wachstum und Beschäftigung. Das gilt für Deutschland ebenso wie für die Mongolei.“

Schwerpunkt der Sitzung waren rechtliche Rahmenbedingungen, Aus- und Weiterbildung sowie konkrete Projekte der wirtschaftlichen Zusammenarbeit. In Gesprächen mit den mongolischen Ministern für Industrie und Landwirtschaft, Außenwirtschaft und anderen fand ein intensiver Gedankenaustausch über die weitere wirtschaftliche und entwicklungspolitische Zusammenarbeit beider Länder statt.

Im Mittelpunkt des entwicklungspolitischen Engagements im Rohstoffbereich steht die „Integrierte Rohstoffinitiative“. Das BMZ hat hierfür bereits rund 12 Millionen Euro bereitgestellt. Flankiert wird die Initiative von Vorhaben für die berufliche Bildung im Bergbausektor.

Künftig werden weitere 4 Millionen Euro für den Aufbau einer Deutsch-Mongolischen Hochschule für Rohstoffe und Technologie in Ulan Bator bereitgestellt. Damit soll die Kooperation zwischen deutschen und mongolischen Hochschulen und Unternehmen vertieft und die praxisorientierte, duale Hochschulausbildung im Rohstoffsektor unterstützt werden.

Parlamentarische Staatssekretärin Kopp: „Ich freue mich sehr, mit dieser Zusage den Grundstein für ein Leuchtturmvorhaben gelegt zu haben, das hoffentlich sehr bald qualifizierte Arbeitskräfte ausbilden und
nachhaltig in den Hochschul- und Rohstoffsektor der Mongolei hineinwirken wird.“

Staatssekretär Dr. Heitzer eröffnete bei seinem Besuch zudem die Messe „Arbeitsschutz und  Arbeitssicherheit“, an der zahlreiche deutsche, mongolische und ausländische Gäste teilnahmen.  Zeitgleich tagte der Deutsch-Mongolische Wirtschaftsausschuss unter Beteiligung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie sowie deutscher Unternehmen. Im Mittelpunkt stand unter anderem die Zusammenarbeit beim Aufbau eines Industrieparks sowie weiterer Projekte wie Kohlevergasung und -verflüssigung und der Bau einer Kokerei.

Quelle: BMZ