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Freihandelsabkommen mit Peru vorläufig in Kraft getreten

Berlin (04.03.2013) - Mit der Ratifizierung im peruanischen Parlament trat das Freihandelabkommen der EU mit Peru vorläufig ab dem 1. März 2013 in Kraft. In Kolumbien wird sich das Ratifizierungsverfahren noch bis Ende März hinziehen.

Das Freihandelsabkommen kann nur vorläufig in Kraft treten, da es noch von allen EU-Mitgliedstaaten ratifiziert werden muss.

Die Europäische Kommission und EU-Mitgliedstaaten versprechen sich von dem Abkommen besondere Vorteile für die Automobil-, die Textil- und die Chemiebranche. Europäische Unternehmen haben in Peru vor allem Investitionen in der Telekommunikation, dem Bergbau und der Finanzbranche. Zollsenkungen betreffen auch landwirtschaftliche Produkte und Lebensmittel der EU.

Die deutschen Unternehmen können von der Erleichterung ihrer Geschäfte mit diesen Handelspartnern in Lateinamerika profitieren, gerade angesichts der aktuellen protektionistischen Tendenzen in anderen südamerikanischen Staaten wie Argentinien und Brasilien. Für die deutschen Exporteure ist eine zügige Ratifizierung in Kolumbien ebenfalls wichtig, damit die neuen Bestimmungen einheitlich angewendet werden können und die bürokratischen Lasten niedrig bleiben.

Link der Europäischen Kommission: www.trade.ec.europa.eu

Link zur Meldung des Zollamtes:

www.zoll.de

Quelle: DIHK