Aktuelles > Export-Rekord für Bayerisches Bier

Hinweis:
Diese Meldung stammt aus dem Archiv. In archivierten Meldungen sind möglicherweise nicht mehr funktionierende Links zu anderen Websites enthalten. Die Redaktion übernimmt keine Gewähr für die Funktionalität der Links.

Export-Rekord für Bayerisches Bier

Berlin/München (28.01.2013) - Bayerisches Bier entwickelt sich zunehmend zum Exportschlager.

Wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin mitteilte, haben die bayerischen Brauer im vergangenen Jahr so viel Bier exportiert wie nie zuvor: Nach ersten Schätzungen stiegen die Ausfuhren im Vergleich zum Vorjahr um rund zehn Prozent auf fast 4,2 Millionen Hektoliter. Insgesamt ist die Produktionsmenge im Freistaat damit trotz sinkenden Absatzes im Inland auf rund 23,5 Millionen Hektoliter leicht gestiegen. Exportland Nummer Eins ist nach wie vor Italien. Außerhalb der EU ist bayerisches Bier vor allem in den USA und in der Schweiz gefragt.

Nach Aussage des Ministers ist der weltweit hervorragende Ruf des Bayerischen Biers vor allem auf die außerordentliche Vielfalt und hervorragende Qualität zurückzuführen. Die Herkunftsangabe „Bayerisches Bier“ ist seit 2001 als geographische Angabe EU-weit geschützt und darf nur für Bier verwendet werden, das aus bayerischen Sudkesseln stammt und nach dem Bayerischen Reinheitsgebot gebraut wurde, das seit 1516 unverändert gilt: Nur Wasser, Hopfen, Malz und Hefe dürfen verwendet werden. Dennoch produzieren die bayerischen Brauereien laut Brunner eine Geschmacksvielfalt, die auf der Welt ihresgleichen sucht: Rund 600 Brauereien, 40 Biersorten und 4.000 verschiedene Biere gibt es in Bayern – vom alkoholfreien Weizenbier bis zum hochprozentigen Doppelbock. Die komplette Bandbreite auf der Grünen Woche zu präsentieren, ist laut Brunner unmöglich. Daher sein Alternativvorschlag: „Nach Bayern kommen und unsere unverwechselbaren Sorten vor Ort probieren.“

Weitere Informationen