Aktuelles > Wie gestaltet sich die neue EU-Förderkulisse für KMU?

Hinweis:
Diese Meldung stammt aus dem Archiv. In archivierten Meldungen sind möglicherweise nicht mehr funktionierende Links zu anderen Websites enthalten. Die Redaktion übernimmt keine Gewähr für die Funktionalität der Links.

Wie gestaltet sich die neue EU-Förderkulisse für KMU?

Brüssel (30.10.2012) - So war´s: Bayerische Industrie- und Handelskammern stoßen Debatte in Brüssel an.

Wie sehen die zukünftigen EU-Förderprogramme für KMU aus? Erstmalig organisierten die Bayerischen Industrie- und Handelskammern und die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) mit Partnern des Enterprise Europe Networks (EEN) und der Vertretung des Freistaates Bayern bei der Europäischen Union hierzu in der vergangenen Woche eine Veranstaltung in Brüssel, an der über 140 Repräsentanten aus EU-Institutionen, Unternehmen, Forschungsorganisationen, Kammern und Verbänden. Alexander Lau, Europa-Experte der IHK München, sagte: „Es ist wichtig, die für die zukünftigen Förderprogramme relevanten Informationen aus erster Hand zu erhalten und die Anforderungen und Bedürfnisse der Unternehmen den Entscheidungsträgern vor Ort in Brüssel zu kommunizieren.“

Die Teilnehmer der Veranstaltung, die auch eine Podiumsdiskussion über die neuen Förderprogrammen COSME und Horizon 2020 umfasste, waren sich einig: Der Anteil der EU-Fördermittel für KMU ist zu klein – die bürokratischen Hürden und Kosten zu groß. Keine Einigung wurde bei der Frage erzielt, ob eine Förderung in der Breite oder zu einzelnen Förderschwerpunkten vorzugswürdig ist. Unstrittig war jedoch, dass die Notwendigkeit bestehe, die KMU bei der Antragstellung zu entlasten. Fest steht: Die Förderprogramme müssen stärker auf den Markt ausgerichtet sein. Die EU-Förderprogramme sollen KMU bei Innovations- und Technologieprojekten unterstützen. Innovative Produkte entstehen vor allem aus interdisziplinären und internationalen Kooperationen. Daher erschwert eine strikte Unterteilung der Förderlinien nach Fachdisziplinen nur unnötig die Antragstellung. Während der Diskussion zeigte sich deutlich: Die KMU müssen künftig noch stärker in den Fokus der EU-Förderprogramme rücken.

Informationen zu aktuellen Förderungsmöglichkeiten Ihrer Projekte finden Sie hier: