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Weniger Aufwand bei KFZ-Zulassung im Ausland

Nürnberg (06.06.2012) - Für Zulassungs- und Kraftfahrzeugsteuern plant die Kommission noch in diesem Jahr eine Initiative zur Präzisierung der EU-Bestimmungen.

Damit soll vor allem die Doppelbesteuerung von Fahrzeugen beim Umzug in einen anderen Mitgliedstaat vermieden werden. Außerdem sollen Hindernisse für grenzüberschreitend tätige Mietwagenunternehmen fallen.

Auch will die Europäische Kommission den unnötigen Aufwand bei der Kfz-Zulassung im EU-Ausland, der eine erhebliche Behinderung des freien Waren- und Dienstleistungsverkehrs und der Freizügigkeit von Arbeitnehmern darstellt, reduzieren.

Der entsprechende Verordnungsvorschlag, der voraussichtlich 2014 umgesetzt werden soll, würde für Unternehmen, Bürger und Zulassungsbehörden laut Kommission Einsparungen von insgesamt 1,5 Milliarden Euro jährlich bringen. Konkret käme es zu einer Einschränkung der Erfordernis der erneuten Zulassung von Fahrzeugen aus dem EU-Ausland (z.B.: müssen Bürger, die in einem anderen EU-Land arbeiten und einen von ihrem Arbeitgeber zugelassenen Pkw benutzen, diesen Wagen nicht mehr erneut zulassen) und zur Vereinfachung von Formalitäten für die erneute Zulassung von PKWs, Lieferwagen, Bussen und LKWs innerhalb der EU (etwa beim Umzug in ein anderes EU-Land oder beim Kauf eines Gebrauchtwagens im EU-Ausland).

Außerdem soll die Zulassung eines gestohlenen Fahrzeuges in einem anderen Mitgliedstaat nicht mehr möglich sein. Profitieren sollen auch Autoverleih und Tourismus, da die Vermietung einfacher und somit billiger würde.
(Quelle: WKÖ/ IHK-SPEZIAL International 05/2012 )