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Tschechien & Slowakei: Erst melden, dann montieren!

Nürnberg (31.05.2012) - Noch nie wurden bei Bayern Handwerk International so viel Beratungsanfragen zu Tschechien gestellt wie im letzten Jahr. Aber auch in der Slowakei sind bayerische Handwerksbetriebe aktiv.

Vielfach waren die Handwerker jedoch von den dort geltenden Meldepflichten bei vorübergehenden Tätigkeiten überrascht.


Spätestens mit der Aufnahme des Arbeitsbeginns muss dem zuständigen tschechischen Arbeitsamt eine Entsendemeldung mit den entsandten Mitarbeitern vorliegen. Zusätzlich ist bei Bau- und Ausbautätigkeiten eine Dienstleistungsanzeige beim Industrie- und Handelsministerium in Prag zu stellen. Gleiches gilt mit geringen Abwandlungen auch für die Slowakei.

Diese beiden Nachweise sind neben den nachfolgenden Unterlagen am Arbeitsort mitzuführen:

  • Deutsche Gewerbeberechtigung (Handwerkskarte, Kopie des Meisterbriefs etc., ggf. Handelsregisterauszug),
  • Vertrag mit tschechischem Auftraggeber und
  • Verzeichnis der entsandten Arbeitnehmer mit Nachweis, dass sie in Deutschland zur Kranken- und Sozialversicherung angemeldet sind (Vordruck A1 sowie Europäische Krankenversicherungskarte). 

Diese Unterlagen müssen mit einer Übersetzung ins Tschechische oder Slowakische vorgelegt werden. Bayern Handwerk International übernimmt für Handwerksbetriebe gegen Gebühr die Abwicklung der Meldepflichten einschließlich der Übersetzung und Nachbetreuung. (GW)

Ansprechpartner:

Bayern Handwerk International

Günter Wagner, 0911/586856-13, mailto:g.wagner@bh-international.de oder

Miroslava Tomanová, 00420/377222660, mailto:m.tomanova@bh-international.cz