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Libyen: Reisewarnung

Berlin (18.01.2012) - Für deutsche Staatsangehörige gilt unverändert, dass sie sich nicht in Libyen aufhalten sollen.

Zeitlich begrenzte Aufenthalte, etwa zur Wahrnehmung unaufschiebbarer Aufgaben oder geschäftlicher Kontakte, können in begründeten Einzelfällen in enger Abstimmung mit der Deutschen Botschaft in Betracht gezogen werden. Bei der Planung sollten die aktuelle, regional unterschiedliche Sicherheitslage und die daraus resultierenden Bewegungseinschränkungen beachtet werden.

Es wird empfohlen, bei unaufschiebbaren Reisen nach Libyen möglichst schon vor Abreise mit der Deutschen Botschaft oder dem Auswärtigen Amt Verbindung aufzunehmen und sich mit den geplanten Aufenthaltsdaten in die Liste zur Erfassung für Auslandsdeutsche einzutragen.

Die deutsche Botschaft in Tripolis ist seit Ende September mit einem begrenzten Stab besetzt. Konsularische Hilfe kann derzeit nur in sehr begrenztem Rahmen geleistet werden. Die staatlichen Sicherheitsorgane sind nicht funktionsfähig und können im Einzelfall keinen ausreichenden Schutz garantieren oder Hilfe leisten. Paramilitärische Kräfte sichern Teile der öffentlichen Ordnung, sind jedoch nicht ausgebildet und wenig berechenbar.

Jeder Aufenthalt in Libyen erfolgt auf eigene Verantwortung.

 Anfragen zu Libyen können an das Auswärtige Amt Berlin, Telefon 030/5000-0, gerichtet werden.

( Quelle: IHK, Newsletter Januar 2012 Bayern Handwerk International)