Aktuelles > Lesetipp: Die "Top-Exportmärkte 2012"

Hinweis:
Diese Meldung stammt aus dem Archiv. In archivierten Meldungen sind möglicherweise nicht mehr funktionierende Links zu anderen Websites enthalten. Die Redaktion übernimmt keine Gewähr für die Funktionalität der Links.

Lesetipp: Die "Top-Exportmärkte 2012"

Berlin (22.03.2012) - Die Mongolei, Tunesien, Indonesien, Norwegen, die Slowakei, Peru und Mexiko - das sind die "Top-Exportmärkte 2012" für Germany Trade & Invest (GTAI).

"Selbstverständlich sind Länder wie beispielsweise Brasilien, Russland, Indien oder China für deutsche Unternehmen sehr interessant", so Michael Pfeiffer, Geschäftsführer der GTAI . Doch die GTAI-Experten haben sich dazu entschlossen, das Augenmerk auf Länder, die sonst nicht so sehr im Fokus der Öffentlichkeit stehen, aber trotzdem vielversprechend sind, zu richten. Gerade auch für den deutschen Mittelstand, das Rückgrat unserer Wirtschaft, sind solche neuen Märkte interessant".

Die "Top-Exportmärkte" überzeugen vor allem durch ein stabiles Wirtschaftswachstum und die Aussicht auf hohe Investitionen bzw. einen großen Modernisierungsbedarf. Indonesien beispielsweise lockt durch seinen riesigen Binnenmarkt von 240 Mio. Einwohnern, die Infrastruktur soll ausgebaut werden und die Importe wuchsen im vergangenen Jahr um über 31%.

Vielversprechend ist nach der GTAI-Studie die Mongolei, auch wenn das Handelsvolumen mit Deutschland gerade einmal 150 Mio. Euro beträgt: "Allein in das landesweit größte Vorhaben, die Erschließung der Kupfer- und Goldmine Oyu Tolgi, sind Investitionen von 5 Mrd. US$ geplant, ab 2013 werden Einnahmen in Höhe von 4 Mrd. USD jährlich prognostiziert. Hinzu kommt der Kohleabbau in Tavan Tolgoi", so Michael Pfeiffer weiter.

Auch Norwegen gehört zu den "Top-Exportmärkten". Das Bruttoinlandsprodukt dürfte 2012 um 2,5% steigen, die Ausgaben der Öl- und Gasindustrie um 13 % auf 22,4 Mrd. Euro. Die Investitionen in Energiegewinnung- und Übertragung sollen noch einmal um 10 % ausgeweitet werden, im Hochbau soll 6%, im Tiefbau 9% mehr Geld ausgegeben werden.

(Quelle: gtai-Pressemitteilung)