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Incredible India – von der Realität eingeholt

Mumbai (26.06.2012) - Auslandshandelskammer stellt Umfrageergebnisse vor: Politischer Wirrwarr auf dem Subkontinent lässt deutsche Unternehmer an einer Fortsetzung des Indien-Booms zweifeln.

Einer aktuellen Umfrage zufolge befürchten sie, dass sich die verschlechterten Aussichten für die indische Wirtschaft auch in ihren Geschäftszahlen widerspiegeln werden. Für ihren diesjährigen "Business Monitor" hatte die Deutsche Auslandshandelskammer (AHK) Indien insgesamt 190 auf dem Subkontinent tätige deutsche Unternehmen um ihre individuellen Einschätzungen gebeten.

Das Ergebnis: Umsätze und Gewinne werden voraussichtlich nur noch verlangsamt steigen; die hohe Zahl von Neueinstellungen dürfte zurückgehen – mit Personalabbau rechnet allerdings kein einziger Betrieb. Für die Gesamtwirtschaft erwarten die Unternehmenslenker eine längere Periode abgeschwächten Wachstums, das nach den Erwartungen der Mehrheit der Befragten jedoch immer noch bei sechs bis sieben Prozent liegen wird.

Das Investitionsklima in Indien bewerten die meisten Umfrageteilnehmer immer noch als gut bis neutral; immerhin 30 Prozent gaben allerdings an, dass sich die Regularien vor Ort negativ auf ihre Geschäfte auswirkten. Zu den Hauptsorgen gehören – wie bereits in den Vorjahren – die Qualität der Infrastruktur, bürokratische Hürden und Korruption. Neu ist, dass sich eine signifikante Zahl von Managern bessere regulatorische Rahmenbedingungen sowie eine verlässlichere Rechtssprechung wünscht.

Sie finden den "IGCC Business Monitor 2012" mit diesen und weiteren Ergebnissen auf der Website der AHK Indien.