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IHK-Protest gegen Gelangensbestätigung zeigt Wirkung: Übergangsfrist wurde verlängert

München (04.07.2012) - Der Protest insbesondere der bayerischen IHKs gegen die Gelangensbestätigung hat den Firmen zumindest eine Atempause verschafft.

Mit Schreiben vom 1. Juni 2012 hat das Bundesfinanzministerium die Übergangsfrist bei den Beleg- und Buchnachweispflichten bei der Steuerbefreiung für innergemeinschaftliche Lieferungen (Gelangensbestätigung) erneut bis zum Inkrafttreten einer erneuten Änderung der Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung verlängert. Damit wird es von der Finanzverwaltung nicht beanstandet, wenn die bisherigen Nachweise bis voraussichtlich Jahresende weiter verwendet werden.

Für Unternehmen, die ins EU-Ausland liefern, ist das eine gute Nachricht: Sie können sich weiter mit den bisher üblichen Nachweisen für die Steuerbefreiung begnügen.

Gleichwohl ist die Gefahr nicht gebannt. Das Bundesfinanzministerium hat zwar die gesetzliche Änderung der umstrittenen Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung, wie von uns gefordert, angekündigt, hält aber bisher grundsätzlich an der neuen Gelangensbestätigung ohne Alternative fest. Derzeit ist noch völlig unklar, ob bei der Neuregelung die IHK-Forderung nach vollständiger Wiederzulassung der bisherigen Nachweise berücksichtigt wird.

 Das oben genannte BMF-Schreiben vom 1. Juni 2012 finden Sie hier.

(Quelle. IHK München und Oberbayern)