Aktuelles > EU-Studie: Kleine und mittlere Unternehmen schaffen Arbeitsplätze

Hinweis:
Diese Meldung stammt aus dem Archiv. In archivierten Meldungen sind möglicherweise nicht mehr funktionierende Links zu anderen Websites enthalten. Die Redaktion übernimmt keine Gewähr für die Funktionalität der Links.

EU-Studie: Kleine und mittlere Unternehmen schaffen Arbeitsplätze

Brüssel/München (18.01.2012) - Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind nach wie vor der Jobmotor in der Europäischen Union.

Aus einer am Montag von der EU-Kommission vorgelegten Studie geht hervor, dass KMU zwischen 2008 und 2010 mit 85 Prozent tatsächlich neu geschaffener Arbeitsplätze die größte Beschäftigungsquote aufwiesen. Vor allem jüngere Unternehmen aus der Dienstleistungsbranche liegen bei der Schaffung von Arbeitsplätzen vorn. Im Durchschnitt entstanden jährlich 1,1 Millionen neue Stellen.

„Der beträchtliche Anteil bei der Entstehung von Arbeitsplätzen zeigt, dass die Bedeutung von KMU größer als jemals zuvor ist. Sie müssen auf allen Ebenen gefördert werden. Die kleinen und neuen Unternehmen sind ganz eindeutig der Schlüssel für die Wiederbelebung des Wirtschaftswachstums“, sagte der für Unternehmen und Industrie zuständige Kommissionsvizepräsident Antonio Tajani.

In der gewerblichen Wirtschaft führen Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten den Trend an. Mit einem Prozent war das jährliche Beschäftigungswachstum bei KMU höher als bei großen Unternehmen (0,5 Prozent). Nur im Bereich Handel verlief die Entwicklung umgekehrt. Dort stieg die Beschäftigung bei KMU nur jährlich um knapp ein Prozent, bei den großen Unternehmen dagegen um 2,2 Prozent. Dies ist auf das starke Wachstum bei großen Handelsunternehmen zurückzuführen, insbesondere im Bereich Verkauf, Wartung und Reparatur von Kraftfahrzeugen.

Die Studie ist Teil der KMU-Leistungsüberprüfung und beruht auf einer Ende 2010 durchgeführten Unternehmensbefragung, die die 27 EU-Mitgliedstaaten und zehn weitere Länder umfasst, die am Programm für unternehmerische Initiative und Innovation teilnehmen (Albanien, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Island, Israel, Kroatien, Liechtenstein, Montenegro, Norwegen, Serbien und die Türkei).

Die vollständige Pressemitteilung erhalten Sie hier.
Die Studie können Sie auf Englisch hier herunterladen.

( Quelle: Vertretung der EU-Kommission in Berlin)