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DIHK lobt Fortschritte in den Südländern

Berlin (30.08.2012) - In den Krisenländern der Euro-Zone zeichnen sich erste Erfolge der Reformbemühungen ab. Dies zeigt eine aktuelle Studie, die der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) jetzt veröffentlicht hat.

Die Sonderauswertung Europa ist aus dem jetzt erschienen AHK-Wetlkonjunkturbericht hervorgeganegn. Der Auswertung zufolge könnten die Europäer das globale Wachstum 2013 antreiben. Denn die Bemühungen für mehr Wettbewerbsfähigkeit in der Euro-Zone würden schon 2013 Früchte tragen. Die Wirtschaftsleistung der Euro-Zone belebe sich nach einem Rückgang um 0,2 Prozent 2012 im kommenden Jahr wieder und wachse um 0,7 Prozent, so der DIHK.

Von der Erholung dürften laut DIHK auch die deutschen Exporteure profitieren, denn die EU ist mit einem Anteil von 59 Prozent nach wie vor der wichtigste Absatzmarkt für deutsche Ausfuhren. Derzeit allerdings hemmten in vielen Krisenländern noch Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen den Konsum und Investitionen von Bürgern und Unternehmen.

Aber es ist vor allem der Bankensektor in den Krisenstaaten, der den deutschen Unternehmen Sorgen bereitet. Gerade die Exportwirtschaft leide darunter, dass potenzielle Abnehmer in anderen Ländern der Euro-Zone von Banken infolge der Krise keine Kredite erhielten, heißt es in der Sonderauswertung des Weltkonjunkturberichts. Dieses Problem betreffe vor allem südliche europäische Länder; insbesondere in Griechenland stünden den Unternehmen derzeit praktisch keine Finanzierungsmöglichkeiten mehr offen.

Als Stütze erweist sich dem Bericht zufolge die robuste wirtschaftliche Lage in Deutschland – für 18 Staaten in der EU ist Deutschland der wichtigste Absatzmarkt. Im kommenden Jahr rechnet der DIHK damit, dass der Wert der deutschen Importe die Marke von 1.000 Milliarden Euro überschreitet.

Die "Sonderauswertung Europa" steht Ihnen hier  zum Download zur Verfügung.

(Quelle: DIHK 29.08.2012)