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Bayerns Exporte steigen

München (06.09.2012) - Bayerns Ausfuhren sind im ersten Halbjahr 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 Prozent gestiegen.

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung waren Autos dabei das Wichtigste Exportgut. Die bayerisch exportierte die bayerische Wirtschaft im ersten Halbjahr 2012 Waren im Wert von 82,6 Milliarden Euro, dies sind 4,5 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Im Gegenzug wurden Waren im Wert von 72,7 Milliarden Euro (+0,8 Prozent) nach Bayern importiert. 54,0 Prozent der Ausfuhren wurden in die EU-Länder versandt (Einfuhren: 56,2 Prozent), darunter gingen 36,5 Prozent aller Ausfuhren in die Euro-Länder (Einfuhren: 36,5 Prozent). - Im Juni 2012 lag der Wert der bayerischen Exporte bei 13,5 Milliarden Euro (+4,0 Prozent gegenüber Vorjahresmonat), der Wert der Importe betrug 12,6 Milliarden Euro (+5,3 Prozent).

18 Partnerländer kauften in Bayern im ersten Halbjahr 2012 für über eine Milliarde Euro ein. Die wertmäßig höchsten Erlöse verzeichnete die bayerische Exportwirtschaft im Handel mit den USA (8,3 Milliarden Euro), China (7,9 Milliarden Euro), Österreich (6,9 Milliarden Euro), Frankreich (5,8 Milliarden Euro), Italien (5,6 Milliarden Euro) und dem Vereinigten Königreich (5,0 Milliarden Euro). Die bayerische Wirtschaft bezog Waren im Wert von über einer Milliar-de Euro aus 20 Ländern, darunter waren Österreich (7,4 Milliarden Euro), China (6,1 Milliarden Euro), Italien (5,4 Milliarden Euro), die USA (4,8 Milliarden Euro), die Tschechische Republik (4,7 Milliarden Euro) und die Russische Föderation (4,4 Milliarden Euro) die wertmäßig bedeutendsten Ursprungsländer.

Die wichtigsten Exportgüter in den ersten sechs Monaten 2012 waren Personenkraftwagen und Wohnmobile mit einem Wert von 15,8 Milliarden Euro (-0,9 Prozent) gefolgt von Maschinen (13,7 Milliarden Euro; +8,2 Prozent). Bei den Importen lag Erdöl und Erdgas (9,3 Milliarden Euro; +11,9 Prozent) vor Maschinen (7,9 Milliarden Euro; +3,9 Prozent).

Im Juni 2012 setzte die bayerische Wirtschaft Waren im Wert von nahezu 13,5 Milliarden Euro, dies sind 4,0 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, im Ausland um und kaufte Waren im Wert von über 12,6 Milliarden Euro im Ausland ein (+5,3 Prozent).