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Steuerliche Maßnahmen zur Unterstützung der Opfer der Hungerkatastrophe in Ostafrika

Nürnberg (31.08.2011) - In einem Erlass hat das Bundesministerium der Finanzen (BMF) Regelungen getroffen, um Erleichterungen für inländische private Spender, gemeinnützige Organisationen und Unternehmen sowie deren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bei Unterstützungen zugunsten der Opfer der Hungerkatastrophe in Ostafrika zu schaffen.

Für Unternehmen besteht die Möglichkeit ihren von der anhaltenden Dürre betroffenen Geschäftspartnern, zum Zwecke der Aufrechterhaltung der Geschäftsbeziehungen unentgeltlich Leistungen aus ihrem Betriebsvermögen zur Verfügung stellen, die dann in voller Höhe als Betriebsausgaben abgezogen werden können. 

Ferner besteht die Möglichkeit für den Arbeitgeber Beihilfen und Unterstützungen steuerfrei an seine von der Hungersnot betroffenen Arbeitnehmer zu leisten.

Diese Vereinfachungen gelten vom 1. Juli bis 31. Dezember 2011.