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Schweiz: Kautionspflicht für deutsche Betriebe

Zürich (27.12.2011) - Deutsche Betriebe, die Mitarbeiter in die Schweiz entsenden, müssen einplanen, dass sie in zahlreichen Branchen vor Beginn des Einsatzes Kautionen hinterlegen müssen. Das teilte jetzt die Handelskammer Deutschland-Schweiz (AHK) mit.

Derzeit gelten Kautionspflichten in folgenden Branchen:

  • Gerüstbau (gesamte Schweiz)
  • Maler- und Gipser in den Kantonen Zürich (außer Stadt Zürich), Bern, Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Glarus, Zug, Solothurn, Schaffhausen, beide Appenzell, St. Gallen, Graubünden, Aargau, Thurgau und Jura; seit 01.12.2011 auch im Kanton Tessin.
  • Gebäudetechnik (gesamte Schweiz, außer Kantone Genf, Waadt, Wallis)
  • Isoliergewerbe (gesamte Schweiz, außer Kantone Genf, Waadt, Wallis)
  • Plattenleger (Kantone Bern, Tessin, Zürich, Glarus, Luzern, Nidwalden, Obwalden, Solothurn, Schwyz, Uri, Zug sowie im Bezirk Baden des Kantons Aargau)
  • Dach und Wand (seit 01.12.2011 in der gesamten Schweiz, ausser Kantone Baselstadt, Baselland, Genf, Waadt und Wallis)

Die Höhe der zu hinterlegenden Kaution ist je nach Branche unterschiedlich. Die Abwicklung der Kaution erfolgt über die Zentrale Kautions-Verwaltungsstelle Schweiz (ZKVS). Die Entsendebetriebe erhalten von der ZKVS ein Aufforderungsschreiben, die Kaution zu hinterlegen.

Mehr Information finden Sie unter www.zkvs.ch.

Kontakt:
Handelskammer Deutschland-Schweiz
Dr. Marion Hohmann-Viol
Tel. 0041/44/28361-61
auskunft@handelskammer-d-ch.ch

(Quelle: IHK-SPEZIAL International 01/2012)