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Hessel: „Österreich ist die Nummer 1 für Bayern“

Salzburg (24.08.2011) - Salzburg und Bayern möchten künftig wirtschaftlich noch enger zusammenarbeiten.

Wirtschaftsstaatssekretärin Hessel sprach während ihrer zweitägigen Delegatinsreise Anfang dieser Woche mit Vize-Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Landtagspräsident Simon Illmer sowie dem Präsidenten der Wirtschaftskammer Salzburg, Kommerzialrat Julius Schmalz über grenzüberschreitende wirtschaftliche Kooperationen und aktuelle Energie- und Verkehrsthemen.
 
Um die Basel III-Regelungen zur Sicherung der Eigenkapitalausstattung des Bankensektors ging es bei einem Treffen mit dem Raiffeisenverband Salzburg und der Salzburg München Bank AG. „Die Regelungen haben großen Einfluss auf die Realwirtschaft, da sie die Kreditvergabefähigkeit der Banken maßgeblich mitbestimmen. Deshalb suche ich den grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch“, so die Staatssekretärin.
 
Hessel betonte: „Durch die geographische und kulturelle Nähe unserer Länder ist Österreich ein klassischer Einsteigermarkt für bayerische Mittelständler. Der Freistaat fördert daher den Mittelstand gezielt bei den ersten Schritten auf dem Nachbarmarkt. Dabei spielt das Außenwirtschaftszentrum Bayern (AWZ), eine Gemeinschaftseinrichtung aller Kammern im Freistaat, eine zentrale Rolle. Das AWZ hat bislang in 13 Markterschließungs- und Kooperationsprojekten kleine Unternehmen und Handwerksbetriebe aus den verschiedensten Branchen erfolgreich beim Markteinstieg im Nachbarland unterstützt.“
 
Bayern und Österreich pflegen traditionell äußerst enge politische und wirtschaftliche Beziehungen. Seit 2007 ist Österreich mit einem Handelsvolumen von 26,8 Milliarden Euro ungeschlagen vor Italien, den USA und China wichtigster Handelspartner Bayerns weltweit. Derzeit unterhalten ca. 6.400 bayerische, vor allem mittelständische Firmen Geschäftsbeziehungen mit Österreich. Rund 600 von ihnen sind vor Ort mit Niederlassungen vertreten, fast 100 mit Produktionsstätten aktiv.