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Forschung: Private Unternehmen und Öffentliche Hand sollen sich stärker engagieren

München (12.10.2011) - Die EU-Kommission hat in einer Mitteilung ein Fazit aus Pilotprojekten gezogen und private Unternehmen und die öffentliche Hand aufgefordert, noch besser zu kooperieren.

Weniger Bürokratie, Erleichterung grenzüberschreitender Forschung und langfristiges Engagement sind notwendige Rahmenbedingungen, um noch mehr öffentlich-private und öffentlich-öffentliche Partnerschaften zu bilden: Die EU-Kommission hat ein Fazit aus Pilotprojekten gezogen und private Unternehmen und die öffentliche Hand aufgefordert, noch besser zu kooperieren.

"Die Mitgliedstaaten und die Industrie müssen sich stärker und langfristig in strategischen Partnerschaften engagieren. Eine Verkürzung der Zeitspannen bis zur Vermarktung innovativer neuer Produkte und Dienstleistungen wird die Führungsposition Europas festigen und der Wirtschaft neuen Schwung geben“. sagte EU-Forschungskommissarin Máire Geoghegan-Quinn.

Beispiele für gelungene öffentlich-öffentliche Partnerschaften in Europa sind unter anderem die Erforschung der 6.000 bekannten seltenen Krankheiten und das Ostsee-Projekt BONUS für eine ökonomisch und ökologisch intakte Ostseeregion. An beiden Projekten sind zahlreiche deutsche Einrichtungen beteiligt, unter anderem das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und Forschungsstätten von Koblenz bis Kiel.

"Factories of the Future" ist eine gelungene öffentlich-private Partnerschaft. Das Projekt soll die europäische Fertigungsindustrie nachhaltig stärken und weltweit wettbewerbsfähig machen. Das Gesamtbudget von 1,2 Milliarden Euro wird je zur Hälfte von der Industrie und der EU-Kommission getragen. Aus Deutschland nehmen beispielsweise Daimler, Siemens, Robert Bosch und der VDMA teil.
Die Vorschläge, die aus dem in der Mitteilung skizzierten Ansatz hervorgehen, werden gegen Ende des Jahres in das "Horizont-2020“-Paket der Kommission einfließen.

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(Quelle: BayFor)